Corona-Hilfen für Unternehmen – Alle Landes- und Bundesprogramme

Corona-Hilfen für Unternehmen – Alle Landes- und Bundesprogramme 600 315 Andreas Diehl (#DNO)

Letzte Aktualisierung: 7. Mai 2020

Zur Bewältigung der Corona Krise stellen die Bundes- und Landesregierungen betroffenen Unternehmen verschiedene Hilfsmaßnahmen, Zuschüsse und Kredite zur Verfügung. In diesem Beitrag findest Du eine Übersicht aller aktuellen Corona-Hilfen.

Welche Corona-Hilfen gibt es?

Zunächst ein kurzer Überblick, welche Art von Corona Hilfe es überhaupt gibt. Prinzipiell gibt es verschiedene Arten von Unterstützungen.

Direkte Liquiditätshilfen

Diese Angebote dienen dazu, kurzfristige Verbindlichkeiten deines Unternehmens wie z.B. Miete und auftretende Liquiditätsengpässe zu decken. Prinzipiell gibt es im Zuge der Corona Krise folgende Liquiditätshilfen:

  • Zuschuss: Nicht rückzahlbare Zuschüsse
  • Darlehen: Kredite mit sehr guten und flexiblen Konditionen

Eine Übersicht dieser Liquiditätshilfen findest Du weiter unten geordnet nach Bundesland. Darüber hinaus stehen die normalen Kredite bzw. Bürgschaften der KfW, der landeseigenen Investitionsbanken und Bürgschaftsbanken zur Verfügung. Hier wurden im Zuge der Corona Krise der Zugang und die Konditionen deutlich verbessert, der Zugang erfolgt nach wie vor über die Hausbanken und in wenigen Ausnahmen können auch direkte Anträge gestellt werden.

Kurzarbeitergeld, Grundlagensicherung

Das Kurzarbeitergeld der Arbeitsagentur zur Deckung der Personalkosten. Kurzarbeitergeld kann beantragt werden, wenn mindestens 10% der Mitarbeiter vom Ausfall betroffen sind. Mit Beschluss vom 22.04.2020 wird das Kurzarbeitergeld gestaffelt auf bis zu 87% des Lohnausfalls erhöht. Einen Überblick über die Neuerungen findest du auf den Seiten des Bundesfinanzministeriums.

Der Zugang zur Grundsicherung (ALG II). wurde speziell für Selbständige vorübergehend wie folgt vereinfacht.

  • Wenn Du als Selbständiger ab dem 1. März bis einschließlich zum 30. Juni 2020 einen neuen Antrag auf Grundsicherung stellst, dann entfällt für die ersten 6 Monate die Vermögensprüfung. Das setzt voraus, dass Du erklärst, dass kein erhebliches Vermögen verfügbar ist.
  • Bei neuen Anträgen ist nur noch das Einkommen des letzten Monats (anstelle des letzten halben Jahres) entscheidend.
  • In den ersten 6 Monaten des Leistungsbezugs werden die Ausgaben für Miete und Heizung in tatsächlicher Höhe anerkannt.
  • Du erhältst Kinderzuschlag (KiZ) als Alternative zur Grundsicherung, wenn dein Einkommen zwar für Dich selbst, aber nicht aber für deine Familie reicht.

Weitere Informationen auf der Webseite der Arbeitsagentur.

Steuerliche Vergünstigungen und Erleichterungen

  • Stundung und Aussetzung von Steuerzahlungen. Das heißt, Vorauszahlungen können angepasst werden, zudem verzichten die Finanzbehörden bis zum 31. Dezember 2020 auf Vollstreckungsmaßnahmen und Säumniszuschläge. Zumindest solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.
  • Steuerlicher Verlustrücktrag. Unternehmen, die in 2020 wegen der Corona-Krise voraussichtlich einen Verlust verzeichnen, können  absehbare Verluste pauschal mit Gewinnen aus 2019 verrechnen. Auf diese Weise erhalten Unternehmen sowohl eine Erstattung von Steuervorauszahlungen für 2019 als auch für 2020. Weitere Informationen findest Du hier.
  • Ermäßigter Mehrwertsteuersatz. Um vor allem den Gastronomiebetrieben wieder auf die Beine zu helfen, wird die Mehrwertsteuer für Speisen in der Gastronomie befristet vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2021 auf 7% gesenkt. 
  • Steuerfreie Bonuszahlungen. Bonuszahlungen für Beschäftigte sind zudem bis zu einer Höhe von 1.500 Euro in diesem Jahr steuerfrei. 

Weitere Corona-Hilfen

Darüber hinaus stehen weitere Instrumente zur Verfügung, um deine Liquidität zu stärken und dein  Unternehmen sicher durch die Corona-Krise zu bringen.

  • Im Rahmen des Digital-Förderprogramms “go digital” wird die Einrichtung von Homeoffice Arbeitsplätzen bezuschusst.
  • Exportkreditgarantien (sog. Hermesdeckungen) schützen Unternehmen vor Zahlungsrisiken durch ausbleibende Zahlungen ihrer ausländischen Geschäftspartner. Hier gibt es noch keine gesonderte Corona-Hilfe, allerdings ist das Instrument gerade jetzt eine prima Unterstützung. Dazu mehr Informationen hier.
  • Das Insolvenzrecht wird dahingehend angepasst, dass Unternehmen mehr Handlungsspielraum zur Fortführung während der Corona-Krise haben. Das heißt konkret, dass die Insolvenzantragspflicht bis 30.09.2020 ausgesetzt werden. 
  • Der Zugang und die Konditionen der Kredite bzw. Bürgschaften der KfW, der landeseigenen Investitionsbanken und Bürgschaftsbanken wurden im Zuge der Corona Krise deutlich verbessert. Die Antragstellung erfolgt nach wie vor über die Hausbanken und in wenigen Ausnahmen können auch direkte Anträge gestellt werden.
  • Die EU plant zudem mit der „Corona Response Initiative“ ein weiteres Maßnahmenpaket für Betriebe und Beschäftigte mit einem Volumen von 25 Milliarden Euro. 

Corona-Liquiditätshilfen in der Übersicht

Die Bundesregierung hat am 23.03.2020 finanzielle Soforthilfen (Zuschüsse) über 50 Milliarden Euro beschlossen. Unternehmen erhalten nicht rückzahlbare Einmalzahlung für drei Monate. 

  • bis 9.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 Euro  bei bis zu 10 Beschäftigten 

Die Länder setzen diesen Beschluss der Bundesregierung um bzw. ergänzen die bereitgestellten Bundesmittel um landeseigene Corona-Hilfen. Dabei werden Landes- und Bundesmitteln miteinander verrechnet. Nähere Angaben findest Du in den jeweiligen Corona-Hilfen deines Bundeslandes.

Welche Unternehmen werden gefördert?

Im Kern adressieren die Corona-Hilfen Solo-Selbständige, Freiberufler und KMU bis 10 Mitarbeiter. Je nach Bundesland werden diese Regelungen erweitert und ergänzt. Folgende allgemeine Aussagen lassen sich dabei treffen:

  • Es sind fast alle Branchen und gewerblichen Unternehmen förderfähig. 
  • Die Anzahl der Beschäftigten richtet sich nach Vollzeitäquivalenten. Das heißt, zwei Halbtagsangestellte (50%) entsprechen einem Vollzeitäquivalent. Auszubildende sind in der Zählung nicht zu berücksichtigen.
  • Bedingung für eine Bezuschussung ist, dass durch die Corona-Krise ein wirtschaftlicher Schaden entstanden ist. Der entstandene Schaden wird z.T. unterstellt, muss in wenigen Programmen jedoch nachgewiesen werden. 

Weitere Details und Regelungen in den jeweiligen Corona-Hilfen. 

Corona Hilfen geordnet nach Bundesländern

BundeslandNameTyp
BundesweitBAFAZuschuss4.000 Euro
KfW-Schnellkredit 2020Darlehenbis 800.000 Euro
Baden-WürttembergSoforthilfe CoronaZuschussbis 30.000 Euro
BayernSoforthilfe CoronaZuschussbis 30.000 Euro
Corona Schutzschirm KreditDarlehenbis 10 Mio Euro
BerlinRettungsbeihilfe Corona- Soforthilfe Paket IDarlehenbis 2,5 Mio. Euro
Rettungsbeihilfe Corona – Soforthilfe Paket IIZuschussbis 15.000 Euro
BrandenburgSoforthilfe Corona BrandenburgZuschussbis 60.000 Euro
BremenCorona SoforthilfeZuschussbis 5.000 Euro
Betriebsmittelkredit Corona-KriseZuschussbis 50.000 Euro
HamburgHamburger Corona Soforthilfe (HCS)Zuschussbis 30.000 Euro
Hamburg-Kredit Liquidität (HKL)Darlehenbis 250.000 Euro
IFB-Förderkredit Sport Fördermodul CoronaDarlehenbis 150.000 Euro
IFB-Förderkredit Kultur Fördermodul CoronaDarlehenbis 150.000 Euro
HessenCorona-SoforthilfeZuschussbis 30.000 Euro
Hessen MikroliquiditätDarlehenbis 35.000 Euro
Mecklenburg-VorpommernCorona SoforthilfeZuschussbis 40.000 Euro
NiedersachsenSoforthilfe CoronaZuschussbis 20.000 Euro
NiedersachsenLiquiditätskredit CoronaDarlehenbis 50.000 Euro
NRWNRW SoforthilfeZuschussbis 25.000 Euro
Rheinland-PfalzCorona SoforthilfeZuschussbis 30.000 Euro
Corona Soforthilfe KreditDarlehenbis 30.000 Euro
SaarlandKleinunternehmer Soforthilfe im Rahmen der Corona-KriseZuschussbis 10.000 Euro
SachsenSonderprogramm „Sachsen hilft sofort“Darlehenbis 100.000 Euro
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt ZukunftZuschussbis 25.000 Euro
Schleswig HolsteinCorona-SoforthilfeZuschussbis 15.000 Euro
ThüringenSoforthilfeprogramm Corona 2020Zuschussbis 30.000 Euro

Bundesweite Sonderprogramme

BAFA – Förderung unternehmerischen Know-hows

Als KMU kannst Du dich durch einen zertifizierten Berater bei der Bewältigung der Corona Krise unterstützen lassen. Dabei kannst Du eine beliebige Beratung bis zu 4.000 Euro in Anspruch nehmen, z.B.:

  • Betriebswirtschaftliche Beratungen, z.B. Erstellungen von Liquiditäts- und Business-Plänen, z.B. als Vorbereitung für einen Kreditantrag
  • Technische Beratung, z.B. bei der Einrichtung von Homeoffice Arbeitsplätzen
  • Allgemeine Beratungen zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung.

Inhaltlich gibt es keine Einschränkung, entscheidend ist nur, dass der Berater vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) autorisiert ist. Die Förderung der Beratung erfolgt zu 100%, zudem erhält der Berater sein Geld direkt von der BAFA. Hier findest Du die bestehende Förderrichtlinie, die getroffenen Ergänzungen im Zuge der Corona-Krise im Bundesanzeiger.  Du kannst Dich gerne auch bei mir melden, ich bin ebenfalls ein von der BAFA autorisierter Berater. Unabhängig davon findest Du hier weitere Informationen und das Antragsformular

KfW-Schnellkredit 2020

Anfang April hat die Bundesregierung eine weitere umfassende Corona-Soforthilfe in Form eines Kredits für KMU mit mehr als 10 Mitarbeitern beschlossen. Die Gewährung des KfW-Schnellkredit steht unter der Voraussetzung, dass ein mittelständisches Unternehmen im Jahr 2019 oder im Durchschnitt der letzten drei Jahre einen Gewinn ausgewiesen hat. Dafür erfolgt die Kreditbewilligung ohne weitere Prüfung durch die Bank oder die KfW. Hierdurch kann der Kredit schnell bewilligt werden.

Voraussetzungen:

  • KMU mit mehr als 10 Mitarbeitern 
  • Bereits vor dem 1. Januar 2019 am Markt aktiv
  • Gewinn in 2019 ODER durchschnittlicher Gewinn 2017-2019 

Konditionen:

  • KMU bis 50 Mitarbeiter max. 500.000 Euro oder 3 Monatsumsätze 2019
  • KMU ab 50 Mitarbeiter max. 800.000 Euro oder 3 Monatsumsätze 2019
  • Zinssatz 3 % 
  • Laufzeit 10 Jahre
  • Das Unternehmen darf zum 31. Dezember 2019 nicht in Schwierigkeiten gewesen sein und muss zu diesem Zeitpunkt geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufweisen. 

Die Antragstellung läuft über die Hausbank, die erhält jedoch eine Haftungsfreistellung in Höhe von 100% durch die KfW, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Weitere Informationen zum KfW-Schnellkredit 2020 findest Du auf der Webseite der KfW.

Baden-Württemberg – Soforthilfe Corona

Das Land Baden-Württemberg stellt Zuschüsse bis zu 30.000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden Liquiditätsengpässe oder Umsatzeinbrüche, die nach dem 11. März 2020 entstanden sind (am  11. März 2020 wurde die Situation von der WHO zur Pandemie erklärt).  

  • 1 bis 5 Beschäftigte: bis zu  9.000 Euro
  • 6 bis 10 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro
  • 11 bis 50 Beschäftigte: bis zu 30.000 Euro

Der Antrag steht als PDF auf der Webseite des Ministeriums zur Verfügung. Du findest dort auch eine genau Anleitung. Die Antragstellung erfolgt digital über das Portal der Kammern. Weitere Informationen zur Soforthilfe Corona in Baden-Württemberg findest Du hier.

Bayern – Soforthilfe Corona

Der Corona Zuschuss des Landes Bayern richtet sich an Freiberufler, Selbstständige und KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern. Die Soforthilfe wird gestaffelt und soll schnell und unbürokratisch ausgezahlt werden. 

  • Bis 5 Mitarbeiter 5.000 Euro
  • 6 bis 10 Mitarbeiter 7.500 Euro
  • 11 bis 50 Mitarbeiter 15.000 Euro
  • 51 bis 250 Mitarbeiter 30.000 Euro

Der Antrag auf die Soforthilfe Corona kann online eingereicht werden. Alle Informationen dazu findest Du auf der Webseite des Bayerischen Staatsministeriums.  

Bayern – Corona Schutzschirm-Kredit

Die Förderbank Bayern (LFA) vergibt einen Corona-Kredit bis 10 Mio. Euro mit 

90% Haftungsfreistellung. Es ist eine schnell wirkende Liquiditätshilfe für KMU bis 500 Mio. und Freiberufler, die in Folge der Corona-Krise in vorübergehende Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. 

  • 10.000 Euro bis 10 Mio. Euro
  • flexible Laufzeiten bis 6 Jahre 
  • Tilgungsfreie Zeit 
  • Übernahme des Ausfallrisikos durch eine obligatorische 90-prozentige Haftungsfreistellung der LfA
  • Bei LfA-Risiko bis 500.000 Euro besteht ein beschleunigtes Verfahren

Die Darlehenshöhe von bis zu 10 Mio. Euro ist begrenzt auf:

  • 25 % des Gesamtumsatzes aus 2019 ODER 
  • doppelte Lohnsumme aus 2019 ODER
  • den Liquiditätsbedarf für die kommenden 18 Monate bei KMU bzw. 12 Monate bei Nicht-KMU (auf Grundlage einer Selbstauskunft, die bei der Hausbank verbleibt)

Die Antragstellung erfolgt über die Hausbank, weitere Informationen auf der Webseite der LFA und in diesem Merkblatt.

Berlin – Soforthilfe Paket I

Neue Anträge sind im Moment nicht möglich.

Für KMU älter als drei Jahre stellt die Investitionsbank Berlin (IBB) eine gesonderte Corona Hilfe in Form eines Kredits mit einer Laufzeit von 2 Jahren zur Verfügung. Der Corona Kredit soll zur Finanzierung von Betriebsmitteln dienen und adressiert ausdrücklich Unternehmen im Einzelhandel, Gastronomie, der Beherbergung und konsumorientierten Dienstleistungen (z.B. Clubs). 

Konditionen:

  • 0,5 Mio. Euro, in begründeten Ausnahmefällen bis zu 2,5 Mio. Euro
  • zinslos bis 0,5 Mio. Euro 
  • selbstschuldnerische Bürgschaft in Darlehenshöhe obligatorisch
  • Betriebsstätte in Berlin
  • ausschließlich digitale Anträge

Anträge werden über das Kundenportal der IBB gestellt, eine vorbereitende Checkliste der benötigten Unterlagen findest Du hier, weitere Informationen auf der Webseite der IBB.

Berlin – Soforthilfe Paket II

Die Investitionsbank Berlin (IBB) stellt Solo-Selbständigen, Freiberuflern und KMU mit bis zu zehn Mitarbeitern einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 15.000 Euro zur Verfügung.

Anträge werden digital über das Kundenportal der IBB gestellt, eine vorbereitende Checkliste der benötigten Unterlagen findest Du hier, weitere Informationen auf der Webseite der IBB.

Brandenburg – Soforthilfe Corona 

Das Land Brandenburg bietet eine Soforthilfe Corona bis 60.000 Euro. Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige der freien Berufe mit bis zu 100 Erwerbstätigen, die eine Betriebs- bzw. Arbeitsstätte im Land Brandenburg haben.

  • Bis zu 5 Erwerbstätige bis zu 9.000 Euro,
  • Bis zu 15 Erwerbstätige bis zu 15.000 Euro,
  • Bis zu 50 Erwerbstätige bis zu 30.000 Euro,
  • Bis zu 100 Erwerbstätige bis zu 60.000 Euro
Antragstellung Soforthilfe Corona Brandenburg, Quelle: Merkblatt ILB
Antragstellung Soforthilfe Corona Brandenburg, Quelle: Merkblatt ILB

Auf der Seite der ILB findest Du den Antrag auf Erteilung der Soforthilfe Corona.  Der Antrag kann postalisch oder per E-Mail erfolgen. Weitere Informationen findest Du hier.

Bremen – Corona Soforthilfe

Die Bremer Aufbau-Bank (BaB) vergibt Zuschüsse von bis zu 5.000 Euro im vereinfachten Verfahren, das heißt ohne besondere Nachweise. Bei besonderem Bedarf wird die Corona-Hilfe bis 20.000 Euro ausgeweitet. Antragsberechtigt sind Selbstständige und Unternehmen in Bremen und Bremerhaven mit weniger als 10 Beschäftigten und weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz. Dagegen sind Unternehmen ausgeschlossen, die in der Fischerei, Aquakultur oder der landwirtschaftlichen Primärerzeugung tätig sind. 

  • Solo-Selbstständige und KMU bis 10 Mitarbeiter 
  • 5.000 Euro im vereinfachten Verfahren 
  • 20.000 Euro bei besonderem Bedarf 

Die Antragstellung erfolgt ausschließlich mit dem Antragsformular. Das Formular muss ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden. Weitere Informationen und die auf der Webseite der BAB

Bremen – Betriebsmittelkredit Corona-Krise

Die Bremer Aufbau-Bank (BaB) vergibt im Zuge der Corona-Krise außerdem einen Betriebsmittelkredit bis 50.000 Euro, in besonderen Fällen auch in höherem Umfang. Damit können KMU in Bremen und Bremerhaven laufende Betriebsmittel wie Personalkosten, Miete, offene Rechnungen für Material und Waren u.ä. decken.

Konditionen bis 50.000 Euro:

  • Laufzeit: bis 6 Jahre
  • Im ersten Jahr zins- und tilgungsfrei
  • Ab Jahr zwei Zinssatz von 3% p.a.
  • Jederzeitige Sondertilgung ohne Vorfälligkeitsentschädigung möglich

Das Antragsformular findest Du hier, weitere Informationen und den Antragsweg zum Betriebsmittelkredit findest Du auf der Webseite der BAB.

Hamburg – Corona Soforthilfe (HCS)

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) bezuschusst KMU und Freiberufler aus Hamburg.  Der Corona Zuschuss richtet sich nach der Unternehmensgröße und Höhe des Liquiditätsengpasses. 

  • Solo-Selbständige: 2.500 Euro
  • KMU bis 250 Mitarbeiter: bis max. 30.000 Euro

Die genaue Förderhöhe in Kombination mit Bundesmitteln findest Du auf der Webseite der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg). Das Antragsverfahren funktioniert vollständig digital

Hamburg – Kredit Liquidität (HKL)

Die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) vergibt außerdem einen Betriebsmittelkredit  bis 250.000 Euro. Antragsberechtigt sind KMU mit bis zu 250 Beschäftigten und Angehörige der Freien Berufe sowie Künstler und Kulturschaffende im Haupterwerb.

Antragsteller können ihren Antrag online ausfüllen und absenden.  Weitere Informationen zum Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) auf der Webseite der IFB.

Hamburg – IFB Förderkredite Kultur und Sport

Die IFB Hamburg vergibt außerdem eine Corona Hilfe bis 150.000 Euro speziell für Kulturinstitutionen und Sportvereine. Weitere Informationen auf der Webseite der Hamburgischen Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg), einmal speziell für Sportvereine, einmal speziell für Kultureinrichtungen.

Hessen – Corona-Soforthilfe

Die Hessische Landesregierung stellt einen nicht rückzahlbaren Corona Zuschuss bis 30.000 Euro für Solo-Selbständige, Freiberufler und KMU bis 50 Mitarbeiter zur Verfügung. Die Soforthilfe soll zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen, z.B. für laufende Betriebskosten wie Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten etc. eingesetzt werden. Die hessische Corona Hilfe ist gestaffelt nach der Zahl der Beschäftigten.

  • Bis zu  5 Beschäftigte: 10.000 Euro 
  • Bis zu 10 Beschäftigte: 20.000 Euro 
  • Bis zu 50 Beschäftigte: 30.000 Euro

Ausdrücklich antragsberechtigt sind: 

  • Gewerbliche Unternehmen
  • Unternehmen der Land- und Forstwirtschaft (ausgenommen Primärerzeugung)
  • Sozialunternehmen in der Rechtsform einer GmbH
  • Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe, einschließlich Künstler/innen mit bis zu 50 Beschäftigten

Weitere Informationen und Antragstellung auf der Webseite des Regierungspräsidium Kassel.

Hessen – Mikroliquidität

Ergänzend gibt die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WiBank) ein Darlehen bis 35.000 Euro an Soloselbständige und KMU bis 50 Mitarbeitern, um zusätzlichen Liquiditätsbedarf zu decken, der durch die aktuelle Corona-Krise entstanden ist und für die Fortführung der unternehmerischen Tätigkeit zwingend erforderlich ist.

  • Kredithöhe: 3.000 bis 35.000 Euro. Das Kreditvolumen orientiert sich dabei am Liquiditätsbedarf für 6 Monate ab dem 13. März 2020. 
  • Laufzeit: 7 Jahre, davon 2 Jahre tilgungsfrei 
  • Festzins 0,75 % p.a
  • Sondertilgung: Eine vorzeitige teilweise oder vollständige Rückzahlung ist ohne weitere Kosten (z.B. Vorfälligkeitsentschädigung) möglich. Teilrückzahlungen müssen in Höhe von mindestens 20% der ursprünglichen Darlehenssumme erfolgen.
  • Zuschuss:  bis zu 50% der Kreditsumme übernimmt bei entsprechendem Nachweis die WiBank. 

Weitere Informationen zu dem Darlehen auf der Webseite der WiBank. Der genaue Weg zur Antragstellung wird zudem in diesem Merkblatt beschrieben.

Mecklenburg-Vorpommern – Corona-Soforthilfe

Das Land Mecklenburg-Vorpommern bietet Freiberuflern, Selbständigen und KMU einen nicht rückzahlbaren Corona Zuschuss bis zu 40.000 Euro.

  • Bis zu 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 Euro 
  • Bis zu 10 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro 
  • Bis zu 24 Beschäftigte: bis zu 25.000 Euro 
  • Bis zu 49 Beschäftigte: bis zu 40.000 Euro

Zur Beantragung der Corona Hilfe muss das Antragsformular postalisch zugestellt werden. Weitere Informationen auf der Webseite des Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen – Soforthilfe Corona

Ab dem 1.4.2020 stellt die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) KMU mit bis zu 49 Beschäftigten einen Zuschuss bis 25.000 Euro zur Verfügung. Für das bis zum 31.3.2020 geltende Corona-Programm sind keine Anträge mehr möglich. Sofern Du bereits einen Antrag im vorangegangenen Soforthilfeprogramm des Landes gestellt hast, kannst Du den neuen Antrag trotzdem bei der NBank stellen. Sollte die vorherige Landesförderung bereits bewilligt worden sein bzw. zwischenzeitlich bewilligt werden, so wird diese angerechnet bzw. verrechnet.

Die neue „Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes“  staffelt sich wie folgt: 

  • bis zu 9.000 Euro: bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis zu 15.000 Euro: bei bis zu 10 Beschäftigten
  • bis zu 20.000 Euro: bei bis zu 30 Beschäftigten
  • bis zu 25.000 Euro: bei bis zu 49 Beschäftigten

Mit der neuen Soforthilfe wird ein Fehlbetrag, der sich aus den geschätzten Einnahmen und dem laufenden Sach- und Finanzierungsaufwand der nächsten drei Monate ergibt, gefördert. 

Die Antragstellung erfolgt mit dem ausgefüllten und unterschriebenen Antragsformular und ergänzenden Unterlagen per E-Mail. Weitere Informationen zur niedersächsischen Soforthilfe auf den Seiten der NBank.

Niedersachsen – Liquiditätskredit Corona

Die NBank in Niedersachsen vergibt außerdem einen Liquiditätskredit Corona bis 50.000 Euro an Unternehmen bis einschließlich Mitarbeiter und Selbständige.

Konditionen:

  • Kredithöhe 5.000 bis 50.000 Euro
  • Laufzeit: 10 Jahre
  • Die ersten zwei Jahre zinslos und tilgungsfrei
  • Für das Darlehen ist eine Besicherung nicht erforderlich

Eine vorzeitige ganz oder teilweise außerplanmäßige Tilgung ist während der ersten zwei Jahre der Darlehenslaufzeit ohne Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung jederzeit möglich.  Weitere Informationen zum Liquiditätskredit Corona in diesem Merkblatt oder den Seiten der NBank

NRW Soforthilfe

Die Landesregierung NRW unterstützt Solo-Selbstständige, gewerbliche KMU und gemeinnützige Unternehmen bis 50 Mitarbeitern mit einem nicht rückzahlbaren Zuschuss bis 25.000 Euro. Dabei gibt das Land NRW das Angebot des Bundes 1:1 an die Zielgruppen weiter und erweitert zusätzlich den Kreis der angesprochenen Unternehmen noch um die Gruppe der Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten. 

  • 9.000 Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • 15.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigten
  • 25.000 Euro bei bis zu 50 Beschäftigten 

Voraussetzung für die Erteilung der NRW Soforthilfe sind erhebliche Finanzierungsengpässe und wirtschaftliche Schwierigkeiten in Folge von Corona. Dies wird angenommen, wenn

  1. Mehr als die Hälfte der Aufträge aus der Zeit vor dem 1. März durch die Corona-Krise weggefallen sind. ODER
  2. Die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat mehr als halbiert sind (für einen noch im März oder im April gestellten Antrag werden die Umsätze im Monat März 2020 gegenüber dem Monat März 2019 zugrunde gelegt. Kann der Vorjahresmonat nicht herangezogen werden (z.B. bei Gründungen), gilt der Vormonat. ODER
  3. Die Möglichkeiten den Umsatz zu erzielen durch eine behördliche Auflage im Zusammenhang mit der COVID-19 Pandemie massiv eingeschränkt wurde. ODER
  4. Die vorhandenen Mittel nicht ausreichen, um die kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens (bspw. Mieten, Kredite für Betriebsräume, Leasingraten) zu zahlen (= Finanzierungsengpass) 

Anträge für die NRW Soforthilfe können ausschließlich online gestellt werden. Weitere Informationen und Unterstützungsmöglichkeiten zudem auf der Webseite der Landesregierung., Zzudem findest Du in den FAQ Ansprechpartnern der unterstützenden Industrie- und Handwerkskammern.  Das Video erklärt die Funktionsweise der NRW Soforthilfe:

Wie funktioniert die NRW-Soforthilfe?

Rheinland-Pfalz – Soforthilfe Corona (Zuschuss)

Die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) stellt Unternehmen bis 10 Beschäftigten eine Einmalzahlung bis 15.000 Euro zur Verfügung und gibt die Förderung des Bundes 1:1 weiter. 

  • bis zu 9.000 Euro für bis zu 5  Beschäftigte
  • bis zu 15.000 Euro für bis zu 10 Beschäftigte

Der Maximalbetrag der Förderung richtet sich nach dem durch die Corona-Krise verursachten und im Antrag geltend gemachten Liquiditätsengpass, jedoch liegt die Höchstgrenze bei den oben genannten Beträgen. Den Antrag findest Du hier, weitere Information zum Zuschuss in Rheinland-Pfalz auf der Webseite der ISB.

Rheinland-Pfalz – Soforthilfe Corona (Kredit)

Selbständige und KMU in Rheinland-Pfalz mit bis 30 Beschäftigten erhalten einen Kredit bis 30.000 Euro. Zusätzlich erhalten Antragsteller 30 Prozent der Kreditsumme separat ausgezahlt. Der Zuschuss ist jedoch nur in Verbindung mit dem Kredit erhältlich.

Kreditsumme:

  • bis zu 10 Mitarbeiter 10.000 Euro
  • bis zu 30 Mitarbeiter 30.000 Euro

Der Kreditbetrag darf …

  • 25 % des Jahresumsatzes 2019 ODER
  • das doppelte der Lohnkosten 2019 ODER
  • den aktuellen Liquiditätsbedarf für die nächsten 18 Monate nicht übersteigen.

Konditionen: 

  • Zinssatz 1,0 %
  • Laufzeit 6 Jahre
  • Haftungsfreistellung von 90 Prozent
  • Tilgungsfrei bis März 2022, im Anschluss in gleichmäßigen vierteljährlichen Raten

Der Kredit wird im Hausbankverfahren beantragt. Weitere Informationen zum Corona Soforthilfe Kredit in Rheinland Pfalz findest Du auf der Webseite der ISB

Saarland – Kleinunternehmer Soforthilfe

Das Land Saarland stellt insgesamt 30 Millionen Euro als Corona Hilfe zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Solo-Selbstständige und KMU mit bis zu 10 Mitarbeitern. 

  • Bis 1 Mitarbeiter: bis 3.000 Euro
  • Bis 5 Mitarbeiter: bis 6.000 Euro
  • Bis 10 Mitarbeiter: bis 10.000 Euro

Um die Soforthilfe zu beantragen reicht der ausgefüllte unterschriebenen Antrag und die Gewerbeanmeldung per E-Mail. Weitere Information zur saarländischen Corona Hilfe findest Du in diesem Merkblatt.

Sachsen – Sonderprogramm „Sachsen hilft sofort“

Das Darlehen der Sächsischen Aufbaubank (SAB) adressiert Einzelunternehmer, Freiberufler und KMU in Sachsen, mit einem Jahresumsatz oder einer Jahresbilanz bis zu 1 Mio. Euro. Die Antragsteller erhalten ein zinsloses Darlehen von bis zu 100.000 Euro. 

  • Zinsloses Darlehen 5.000 Euro bis max. 50.000 Euro, in Ausnahmen bis 100.000 Euro
  • Laufzeit: 10 Jahre, davon bis zu 3 tilgungsfreie Jahre möglich
  • keine Sicherheiten erforderlich 
  • Auszahlung 100 % in einer Tranche
  • Tilgung: Quartalsweise nach tilgungsfreier Zeit

Das Darlehen wird als Nachrangdarlehen ausgereicht, das heißt, dass es als wirtschaftliches Eigenkapital gewertet werden kann. So erhalten auch Betriebe, die nicht über genügend bankübliche Sicherheiten verfügen, vereinfachten Zugang zu weiteren externen Finanzierungsmöglichkeiten. 

Der Antrag wird über das Förderportal der SAB eingereicht, weitere Informationen findest Du auf den Seiten der SAB

Sachsen-Anhalt Zukunft – Corona-Soforthilfe 

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt stellt bis zu 150 Millionen Euro Zuschüsse zur Verfügung. Antragsberechtigt sind Selbständige, Freiberufler und KMU, die Höhe der Corona-Hilfe ist gestaffelt nach Unternehmensgröße.

  • Bis zu 5 Mitarbeiter: bis zu 9.000 Euro
  • 6 bis 10 Mitarbeiter: bis zu 15.000 Euro
  • 11 bis 25 Mitarbeiter: bis zu 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Mitarbeiter: bis zu 25.000 Euro

Anträge stehen hier zur Verfügung, weitere Informationen auf der Webseite der Investitionsbank Sachsen-Anhalt

Schleswig Holstein – Corona-Soforthilfe 

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) stellt eine Corona-Soforthilfe im Rahmen der Bundesmittel zur Verfügung.

  • bis 9.000  Euro bei bis zu 5 Beschäftigten
  • bis 15.000 Euro bei bis zu 10 Beschäftigten

Weitere Informationen und Kontaktdaten auf der Webseite der IB.SH

Thüringen – Soforthilfeprogramm Corona 2020

Die Thüringer Aufbaubank (TAB) bietet betroffenen Freiberuflern, Selbständigen und KMU einen nicht rückzahlbaren Zuschuss bis zu 30.000 Euro. 

  • 1 bis 5 Mitarbeiter: 5.000 Euro
  • 6 bis 10 Mitarbeiter: 10.000 Euro
  • 11 bis 25 Mitarbeiter: 20.000 Euro
  • 26 bis 50 Mitarbeiter: 30.000 Euro

Anträge findest Du auf dieser Seite, die Beantragung erfolgt über die zuständige IHK oder HWK (per E-Mail oder Post) oder postalisch direkt an die TAB. Weitere Informationen zum Soforthilfeprogramm Corona 2020 auf der Webseite der TAB.

Fazit – Geschwindigkeit und Pragmatismus sind gefragt

Wie dringend Corona-Hilfen von Selbständigen und Kleinstunternehmen gebraucht werden, kannst Du möglicherweise in deinem direkten Umfeld schon feststellen. In Ergänzung dazu ein paar Zahlen aus den USA, dort beträgt laut einer Studie von JP Morgan die durchschnittliche Cash Reserve von Kleinstunternehmen nur 27 Tage. 

Durchschnittliche Cash Reserve von Kleinstunternehmen in den USA - Quelle: JP Morgan
Durchschnittliche Cash Reserve von Kleinstunternehmen in den USA – Quelle: JP Morgan

Mir würde kein guter Grund einfallen, warum das in Deutschland anders sein sollte. Das heißt, der Erfolg und die Wirksamkeit der Corona-Hilfen wird maßgeblich von der Umsetzungsgeschwindigkeit der zuständigen Stellen abhängen. Es bleibt zu hoffen, dass der geringe Digitalisierungsgrad unserer Behörden nun nicht zu Lasten der Unternehmen geht. Viel Erfolg beim Durchstehen der Corona-Krise, wenn Du Fragen hast, hinterlass gerne einen Kommentar

Bleib gesund und liquide,

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