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Thema: Digital Business

Auf dieser Seite findest Du alle Beiträge der #DNO für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung in digitalen Märkten.

#DNO Blogs

Förderprogramme Digitalisierung sind Zuschüsse für die digitale Transformation von KMU. Ich stelle Dir die wichtigsten Fördermittel auf Bundes- und Landesebene vor.
Intrapreneure sind Unternehmer im Unternehmen. In diesem Beitrag geht es um Eigenschaften des idealen Intrapreneurs und Voraussetzungen für ein gelingendes Intrapreneurship.
Wie gelingt es, dass die Nutzung deines digitalen Produktes zu einer guten Gewohnheit wird? Das Hook Model beschreibt ein, basierend auf Erkenntnissen der Verhaltensforschung, vierstufiges Rahmenwerk, um aus Nutzern wiederkehrende Fans zu machen.
Digitale Führung umfasst Prinzipien für die Führung von Unternehmen im digitalen Zeitalter. Ich stelle Dir die wichtigsten Aufgaben und Werkzeuge vor.
Dieser Beitrag ist meine Antwort auf die Frage wie ich mir das Unternehmen der Zukunft vorstelle. Und gleichzeitig eine Orientierung für dich, was Du in und von der Digitalen Neuordnung (#DNO) erwarten darfst.
Wer kundenzentriertes Arbeiten ernst nimmt und sein Geschäftsmodell erfolgreich entwickeln will, kommt am Value Proposition Canvas nicht vorbei.
Dieser Post führt Dich in die Grundlagen des Metaverse ein. Was es ist, was Du von der nächsten Evolutionsstufe des Internet erwarten kannst und wieso in den letzten Jahren ein wahrer Hype um das Metaverse entstanden ist.
Das McKinsey 3 Horizon Framework ist ein Werkzeug zur Strategieentwicklung. Ich stelle Dir das Framework vor und zeige Dir, wie Du mit den drei Horizonten deine Digitalisierung ordnest.
An diesen Begriffen und Schlagworten zur Digitalisierung kommst Du nicht vorbei. Von Agile, über VUCA bis zum Technology Game.
Ist Digitalstrategie überschätzt oder einfach nur missverstanden? In diesem Artikel zeige ich Dir, was eine gute Digitalstrategie ausmacht und wie Du sie für dein Unternehmen entwickelst.
Auf einem Hackathon arbeiten Teams an Innovationen für dein Unternehmen. In diesem Artikel zeige ich Dir Beispiele und erkläre Dir, wie Du einen Hackathon für dein Unternehmen organisierst.
Digitalisierung und digitale Transformation werden oft verwechselt. Ich zeige Dir, was eine erfolgreiche Digital Business Transformation auszeichnet und wie der digitale Wandel nachhaltig gelingt.
Innovationen sind ein wesentlicher Eckpfeiler für eine erfolgreiche digitale Transformation. Ich zeige Dir, wie inkrementelle, radikale oder disruptive Innovation die digitale Entwicklung deines Unternehmen beflügeln.
In diesem Beitrag erkläre ich ein paar Gesetzmäßigkeiten, die Du kennen solltest, wenn Du dich mit digitaler Transformation und neuer Arbeitskultur beschäftigst. Von der magischen Zahl 7 bis zur Frage, warum Kulturwandel nur mit neuen Strukturen gelingt.
Das 8 Stufen Modell von John Kotter beschreibt einen idealen Veränderungsprozess. In diesem Beitrag stelle ich das Kotter Modell vor und zeige Dir, wie Du damit deine digitale Transformation gestaltest.
Conway’s Law ist 50 Jahre alt und aktueller denn je. In diesem Beitrag erkläre ich Dir was Conway’s Law für deine digitale Transformation bedeutet.
In seinem bekannten Buch “Reinventing Organizations” beschreibt Frederic Laloux das Konzept einer evolutionären Organisation. Ich stelle Dir die wichtigsten Konzepte der Teal Organisation vor.
Das Minimum Viable Product (MVP) ist ein Instrument, um Risiko in deiner Produktentwicklung zu managen. Ich zeige Dir wie Du dein MVP planst und wie Du die Leistungsmerkmale identifizierst, die deinen ROI maximieren.
JTBD ist eine Innovationsmethode des bekannten Harvard Professor Clayton Christensen, die Dir einen neuen Blickwinkel auf deine Kunden bietet.
Die Blockchain ist eine der disruptivsten und am schwersten zu (be)greifenden Technologien. In diesem Artikel gebe ich Dir einen Einstieg in die Blockchain Technologie und resultierende Anwendungsfälle. Dabei ist das Motto “So einfach wie möglich, aber auch nicht einfacher”. Denn ohne die technischen und mathematischen Grundlagen zu verstehen, kannst Du Anwendungsfälle nicht abschließend beurteilen.
Der Begriff Geschäftsmodell ist aus dem Business Alltag nicht wegzudenken. Aber was macht ein Business Modell genau aus, wie kannst Du es beschreiben und was stellst Du mit diesen neuen Einsichten an?
Digitale Märkte tendieren zu Oligopolen. In diesem Artikel zeige ich Dir, welche digitale Oligopolisten ihre Märkte dominieren und wie sie mit einer nachhaltigen Investitionsstrategie ihre Stellung sichern und ausbauen. Zum Abschluss schauen wir auf die Frage, wie auch dein Unternehmen mit einer nachhaltigen Investition in Digitalisierung eine Oligopolstellung erreichen kann.
Mit Corona finden wir uns alle immer öfter in Online Workshops zusammen. In diesem Beitrag findest Du Tipps und meine Erfahrungen für die Gestaltung und Moderation virtueller Workshops.
Mehr als 50 Sprüche und Zitate zu Digitalisierung und digitaler Transformation.
Veränderungen sind anstrengend, schwierig und mitunter sehr zäh. Und manchmal magst Du dich fragen, wieso sich andere damit so schwer tun. Das House of Change bietet Dir ein Erklärungsmodell für den Ablauf und die Dynamik von Veränderungsprozessen
Die Fähigkeit beidhändig zu agieren und damit in einem Spannungsverhältnis stehende Handlungsstränge parallel zu verfolgen, ist ein Merkmal moderner Organisationen. Ich erkläre Dir unterschiedliche Ausprägungen, wie Ambidextrie sich im Kontext der digitalen Transformation bemerkbar macht und wie dein Unternehmen ambidextre Führung umsetzen kann.
Digitalisierung ist eine unternehmensweite Herausforderung. Ich biete Dir ein paar Optionen an, um dein Unternehmen erfolgreich digital an die Wand zu fahren. Und im Anschluss ein paar Lösungen, wie Du rechtzeitig die Kurve kriegst.
Ein guter Digitalisierungs Workshop ist das Fundament deiner digitalen Transformation. Ich zeige Dir, mit welchen Übungen Du dein Transformations Workshop erfolgreich gestaltest..
Die Dilts Pyramide erklärt Veränderungen über sechs logische Ebenen. Ich zeige Dir, wie die logischen Ebenen aufgebaut sind und wie Du sie für deine digitale Transformation nutzt.
Managing Complex Change bietet eine einfache und anschauliche Erklärung für erfolgreiche Veränderung. In diesem Beitrag stelle ich Dir das Modell vor.
Das SCARF Modell ist ein Neuroleadership Ansatz von David Rock. Ich erkläre Dir das SCARF Modell und wie Du damit die agile und digitale Transformation in deinem Unternehmen gestaltest.
Die VUCA Welt erklärt die Dynamik digitaler Märkte. Dagegen bietet das VUCA Modell einen Führungsansatz in diesem Umfeld. Ohne Kontext bleibt die VUKA Welt jedoch bedeutungslos.
Das Kano Modell ist ein Werkzeug um deine Leistung auf Basis der Kundenzufriedenheit zu bewerten Die Kano Analyse hilft Dir in der Planung deiner Roadmap, der Portfolioanalyse und bei go to market Strategien.
Mit Lean Startup testest Du Produkte und Geschäftsmodelle. In diesem Beitrag erfährst Du wie Du den sich wiederholenden Zyklus aus “Bauen, Messen, Lernen” etablierst und warum es so schwer ist einen MVP’s zu definieren.
Dein Digital Lab ist ein geschützter Raum für die Entwicklung digitaler Lösungen und Geschäftsmodelle. Ich zeige Dir, wie der Aufbau und die Positionierung in deiner Organisation gelingt.
Das Angebot an Büchern zum Thema Digitalisierung ist weitläufig. Ich stelle Dir meine Top 15 vor und zeige Dir, welches Buch Dir hilft digitalen Wandel besser zu verstehen und umzusetzen.
Die Digitalisierung ist ein wichtiger Wegbereiter deiner digitalen Transformation. In diesem Beitrag erkläre ich Dir, was eine moderne Digitalisierung auszeichnet und wie dein Unternehmen davon profitiert.
Der CDO oder Chief Digital Officer ist die Schlüsselposition für Erfolg in digitalen Märkten. Ich zeige Dir, welche Anforderungen und Aufgaben auf einen CDO warten.
Beratungen zur Digitalisierung sind vielschichtig und anspruchsvoll. In diesem Beitrag zeige ich Dir, was eine qualifizierte Digital Beratung auszeichnet und was Du erwarten kannst.
Mit dem Business Model Canvas (BMC) visualisierst und strukturierst Du Geschäftsmodelle. Ich stelle Dir das BMC vor und erkläre Dir den Aufbau an Beispielen.
Personas sind das Herzstück kundenzentrierter Arbeitsweisen. In diesem Artikel zeige ich Dir, warum Personas wichtig sind und wie Du erfolgreich damit arbeitest.
KMU haben einige besondere Voraussetzungen für die erfolgreiche Gestaltung ihrer digitalen Transformation. Mach aus deinem KMU einen digitalen Champion.
Andreas Schierenbeck ist CEO der thyssenkrupp Elevator AG. Im Interview sprechen wir über die Herausforderungen der Digitalen Transformation bei der thyssenkrupp Elevator AG, warum es wichtig ist, dass er als CEO und Digital Leader persönlich für die Digitalisierung eintritt.
BLOG
Andreas Diehl
Frank Thelen ist Techie, Gründer und Investor, den meisten aus der TV Serie „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Wir sprechen über Startups, Gründer, seine Investmentfirma Freigeist Capital, warum wir als Techies in einer digitalen Bubble leben und das 100 Mio. Euro Venture aus Deutschland Lithium Aviation.
Digitale Kompetenz betrifft Mitarbeiter auf allen Ebenen. Was versteckt sich hinter dieser neuen Fertigkeit und wie kannst Du digitale Kompetenz entwickeln?
Das Team ist der Erfolgsgarant Nummer Eins für ein erfolgreiches Startup. Aber was genau zeichnet Dich als guten Co-Founder aus?

#DNO Lunch & Learns

Webinar
Andreas Diehl
1:02:20

In diesem Lunch & Learn zeige ich Dir 7 Schritte, um die digitale Transformation deiner Organisation mit Hilfe der OKR Methode zu orchestrieren.

Webinar
Andreas Diehl
51 Min

Ein Blick hinter die Kulissen der #DNO. Meine drei Eckpfeiler für erfolgreiches Content- und Inboundmarketing.

Webinar
Andreas Diehl
27 Min

Aufzeichnung des Lunch & Learn mit dem Thema „Herausforderungen Digitalisierung“.

Webinar
Andreas Diehl
35 Min.

In diesem Lunch & Learn zeige ich Dir zehn Schritte um deine digitale Transformation erfolgreich zu gestalten.

Webinar
Andreas Diehl
58 Min.

In diesem Lunch & Learn geht es um die Steuerung und das operative Management deines Portfolios von digitalen Initiativen.

Webinar
Andreas Diehl
58 Min.

Aufzeichnung des Lunch & Learns zum Business Model Canvas: Grundlagen, Aufbau des BMC an einem Beispiel, Praxis sowie Fragen & Antworten zum Abschluss.

Webinar
Andreas Diehl
45 Min

Aufzeichnung des #DNO Lunch & Learns, wie Du eine zielführende Digitalstrategie entwickelst und umsetzt.

Webinar
Andreas Diehl
56 Min.

Aufzeichnung des #DNO Lunch & Learns zum Thema Management von digitalen Projekten.

Aufzeichnung des #DNO Lunch & Learns zum Thema Gestaltung von Online Workshops mit Nadine Kügeler.

Webinar
Andreas Diehl
42 Min.

Aufzeichnung des Lunch & Learns über die Rolle des Chief Digital Officer für die erfolgreiche Gestaltung deiner digitalen Transformation.

Bücher

Hooked: How to Build Habit-Forming Products
Buch
Nir Eyal

Nir Eyal beschreibt in seinem Buch die Entstehungsgeschichte und den Aufbau des Hook Frameworks. Sein Hook Model ist ein vierstufiger Prozess für das Design von digitalen Produkten, mit dem Du als Designer und Produktmanager das Ziel verfolgst, aus einmaligen Besuchern gewohnheitsmäßige Nutzer deines Produktes zu machen.

Das Hook Modell besteht aus vier Phasen:

  1. Trigger: Externe und interne Anreize und Auslöser, die den User zur Nutzung deines Produktes führen.
  2. Action: Die konkrete Aktion des Nutzers in Erwartung einer unmittelbaren Belohnung bzw. Mehrwerts.
  3. Variable Reward: Belohnung des Nutzers durch die Bereitstellung eines variablen Mehrwerts.
  4. Investment: Der Nutzer investiert Zeit, Daten, Aufwand oder seine soziale Reputation, um bei wiederholter Nutzung eine bessere Erfahrung mit deinem Produkt zu machen.

Jeder dieser Phasen ist im Buch ein Kapitel gewidmet und wird ausführlich an Beispielen und wissenschaftlichen Erkenntnissen aus der Neurowissenschaft und aus der Verhaltensforschung vorgestellt. Zudem diskutiert Nir Eyal auch die moralischen Aspekte einer solchen “Verführung”. Sehr lesens- und hörenswert, erst recht für alle Menschen, die sich mit digitalen Produkten und Services befassen. Wenn Du dich zunächst einlesen möchtest, dann findest Du in diesem Beitrag eine Zusammenfassung des Hook Modells.

Nach „Good Strategy / Bad Strategy“ erklärt Richard Rumelt in „The Crux“ wie Manager zu guten Strategen werden. Dabei ist ein „Crux“ der mit Abstand schwierigste und vielleicht sogar ein paradoxer Teil einer strategischen Herausforderung, die Du als Organisation überwinden möchtest. Dabei ist die Metapher des „Crux“ dem Klettersport entnommen. Beim Klettern ist der „Crux“ die Schlüsselstelle bzw. die schwerste Einzelstelle einer Kletterroute. Wenn also deine Strategie die Kletterroute ist, dann ist sie nur so gut, wie Du als Kletterer fähig bist den „Crux“ erfolgreich zu überwinden.

  1. Im ersten Teil erklärt Richard Rumelt die Notwendigkeit einer „challenge based strategy“ und was ihn zu diesen Einsichten geführt hat. Reflective bzw. Design Thinking ist dabei eine unverzichtbare Metakompetenz.
  2. Im zweiten Teil erklärt er Vorgehensmodelle um den „Crux“ zu finden bzw. deinen unternehmerischen Kontext vor allem mit Hinblick auf deinen Wettbewerb zu analysieren.
  3. Der dritte Teil geht darauf ein, wie Du den Crux überwindest nachdem Du ihn lokalisiert und klar benannt hast.

Schon „Good Strategy / Bad Strategy“ hat mich extrem begeistert, auch „The Crux“ zweite bekommt einen Ehrenplatz in der Kategorie „Strategie & Business“. Wenn Du dieser Idee von Richard Rumelt bei der Entwicklung deiner Strategie folgen möchtest, dann gelingt das nur mit ein paar wesentlichen Voraussetzungen: kritischer Dialog, tiefgreifende Analysen, ehrliche Reflektion und vor allem viel Zeit.

Fantastisches Buch über Strategie mit zahlreichen Case Studies und Beispielen. Dabei greift Richard Rumelt als Professor für Strategie auf seine praktischen Erfahrungen als Berater zurück. Was ich dabei besonders mag, dass Richard Rumelt auffordert seine eigenen Analysen zu machen, seinen eigenen Kopf zu nutzen und sich tiefgreifend mit der Entwicklung einer Strategie auseinanderzusetzen. Denn „schlechte Strategie“ zeichnet sich für ihn besonders durch fehlende Auseinandersetzung, generische Absichtserklärungen („wir wollen wachsen“),  belanglose Ziele („wie wollen x% mehr Umsatz“), die Aneinanderreihung zahlreicher Buzzwords oder die Vermeidung jeglicher Konflikte aus.

Für Richard Rumelt basiert gute Strategie auf drei Eckpfeilern, die er den „Kernel“ nennt.

  1. Diagnose: Eine genaue und kritische Analyse des IST, draus resultierende Insights und klar adressierte Challenge, die es zu überwinden gilt.
  2. Ein Set von „Guiding Policies“ also grundlegenden und richtungsweisenden Prinzipien, die deinen Handlungen einen Rahmen geben.
  3. Coherent Actions: Konkrete und aufeinander abgestimmte Maßnahmen, um deine „guiding policies“ umzusetzen und zu operationalisieren.

Dabei ist gute Strategie meistens überraschend, manchmal einfach, immer durchdacht bzw. ganzheitlich unter Berücksichtigung des Wettbewerbs und sehr oft schmerzhaft, weil echte Entscheidungen getroffen werden. Besonders wirksam ist eine gute Strategie dann, wenn sie die richtigen Kraftpunkte („sources of power“) ausnutzt. Dabei hat Richard Rumelt folgende Kraftpunkte für eine gute Strategie identifiziert, alle werden mit Beispielen vorgestellt.

  1. Using Leverage: Durch konzentrierte und aufeinander abgestimmte Aktionen einen strategischen Hebel kreieren, der allgemeingültig und frei von spezifischen Wertschöpfungsmerkmalen ist. Ein strategischer Hebel ist das Ergebnis von Antizipation vor allem über das Verhalten des Wettbewerbs, einer sehr guten Analyse und daraus basierenden „Insights“ sowie konzentrierten Handlungen im Anschluss.
  2. Proximate Objectives: Manchmal braucht es eine Orientierung in sehr komplexen Umfeldern. Ein proximate objective ist eine Arbeitshypothese, ein „informed, educated guess“, der eine Orientierung gibt.
  3. Chain-Link Systems: Ein System kann nur so gut sein, wie das schwächste Glied in der Kette. Deswegen solltest Du dein schlechtestes Glied besser machen oder es beim Wettbewerb ausnutzen.
  4. Using Design: Performance ist das Ergebnis von Kompetenzen und der richten Konfiguration. Bzw. eben einem cleveren Design verschiedener Kompetenzen für eine Höchstleistung und gute Strategie.
  5. Focus: Der viel zitierte „Fokus“ erfordert gerade in großen Organisationen viel Arbeit. Nämlich Handlungen und Ressourcen zu koordinieren, zu konzentrieren und  auf gemeinsame Ziele auszurichten, statt Ressourcen mit der Gießkanne zu verteilen, um damit schlussendlich nur Konflikten und Diskussionen aus dem Weg zu gehen.
  6. Growth: Wachstum (vor allem durch Akquisitionen) muss nicht automatisch zu mehr Wert führen. An zwei Beispielen zeigt Richard Rumelt wie es nicht geht. Statt dessen basiert Wachstum auf einer steigenden Nachfrage nach speziellen Capabilities basierend auf Kreativität, Innovation und Effizienzen.
  7. Using Advantage: Konkrete Merkmale und Assets, aus denen dein Unternehmen einen Vorteil zieht.
  8. Using Dynamics: Industrien und Wertschöpfungsstrukturen verändern sich, die Antizipation dieser Dynamiken ist Teil einer guten Strategie.
  9. Inertia and Entropy: Die Trägheit von Organisationen („Inertia“) behindert Veränderung, zudem entwickeln Organisationen ein komplexes Eigenleben („Entropy“), das oft kompliziert und undurchsichtig ist. So kann Strategie auch darauf abzielen Organisation wieder transparenter, in den Abläufen einfacher zu machen und die alten Zöpfe abzuschneiden.

Laut eigenen Aussagen wollte Richard Rumelt ein authentisches Buch über Strategie schreiben. Das ist ihm mehr als gelungen. Zumal er sich auch als Berater weder von Titeln, noch von wohlklingenden aber inhaltsleeren Aussagen  hat beeindrucken lassen und dabei immer eine gesunde Unabhängigkeit vom Auftrag genossen hat. Das mag ich.:)

Sehr gutes Buch, über die erfolgreiche Entwicklung digitaler Produkte. Das Buch ist in jeweils sehr praktische kurze Kapitel unterteilt, dabei erhältst Du konkrete und praxisnahe Tipps. Meine Key Takeaways:

  • Jedes Produkt(feature) hat zwei Phasen: Discovery and Delivery. Die Discovery geht bis zum Product Market Fit (definiert über eine Handvoll Kunden im jeweiligen Markt(segment), dahinter erfolgt die Delivery
  • Der Kunde ist kein Produktmanager, es ist Aufgabe des Product Owners, Produktmanagers gemeinsam mit Tech, Design die beste Lösung zu entwerfen
  • 75% aller Features braucht keiner bzw. liefern nicht den erwarteten Wert
  • Produktteams sollten die kritischsten Risiken zuerst angehen (ich nenne das gerne „den Schuss zwischen die Augen suchen“)
  • Zusammenspiel der Software-Architektur und Setup deines Teams, das Spannungsverhältnis einer funktionalen und einer crossfunktionalen Organisation und die damit verbundene Aussage, dass es keine beste Lösung gibt
  • Bei jedem Feature / Produkt gibt es vier Arten von Risiken: Desirability (will der Kunde es), Usability (kann er Kunde es nutzen), Feasability (wie machen wir es) , Viability (ist es wirtschaftlich sinnvoll). Neu dabei für mich die explizite Klassifizierung der Usability als eigenes Risiko, das habe ich bisher immer unter der  Desirability subsummiert.
  • Jedes Risiko hat seine eigene Strategie fürs Prototyping, die jeweiligen Vorgehen und Prototypes sind sehr gut dargestellt
  • Setup einer erfolgreichen Produktorganisation und Zusammenspiel der Produkt Protagonisten (Tech, Design, Product Owner, Marketing).

Das Buch ist prima geeignet für jeden Produktverantwortlichen oder jeden, der verstehen will wie digitale Produkte entwickelt werden. Und überhaupt für jeden Unternehmer und Manager der in irgendeiner Form Berührungspunkte zu digitalen Produkten in seiner Organisation hat.

Praxisnahes Buch von zwei BCG Beratern und sechs einfache Tipps , die in kluger Kombination Unternehmen helfen steigende Komplexität in den Griff zu kriegen:

  1. „Understand what your people do“ – rein ins Geschehen, um Ziele, Constraints und Ressourcen deiner Mitarbeiter zu verstehen.
  2. „Reinforce integrators“ – Setz auf Beobachtung, persönliches Urteilsvermögen und Mitarbeiter die Kooperation fördern, statt dich nur auf Zahlen und Prozesse zu verlassen.
  3. „Increase the total quantity of power“ – gib mehr Leuten eine hohe Entscheidungsautonomie.
  4. „Increase reciprocity“ – setz auf gegenseitige Abhängigkeit, verzichte auf trennscharfe Abgrenzungen und stattdessen auf überlappende gemeinsame Ziele.
  5. „Extend the shadow of the future“ – setz z.B. auf kurze Iterationen und lass Mitarbeiter erleben, welche Auswirkungen ihr Handeln für andere hat.
  6. „Reward those who co-operate“ – Belohne und fördere kooperatives Verhalten, sanktioniere das Gegenteil.

Über all dem schwingt für mich eine simple Botschaft: Erfolgreicher Umgang mit Komplexität ist vor allem eine Ergebnis von Kooperation, Kommunikation und Austausch auf Augenhöhe.

Buch
Paul Smith

Das sicher beste Buch, dass ich zum Thema „Storytelling“ jemals in den Händen hatte.

eBOOK
IBM / Manav Gupta

Ein gutes Grundlagen- und Einstiegswerk in die Grundlagen der Blockchain und wie die Technologie Unternehmen voranbringen kann.

Ein leichtverdaubarer geschichtlicher Abriss der Digitalisierung. Interessante Geschichten, kurzweilig zu lesen. Jedoch nicht wirklich ein echtes Fachbuch.

Visuell ansprechend aufbereitestes kostenfreies eBook über die Jobs-to-be-done Methode der Firma Intercom.

Visuell ansprechend aufbereitestes kostenfreies eBook über das Management und die Entwicklung digitaler Produkte und Plattformen. Wertvoll für jeden Product Owner.

eBOOK
Anthony W. Ulwick

In seinem Buch Jobs-to-be-Done bringt Tony Ulwick die Jobs Theory und den Outcome-Driven Innovation process auf die nächste Stufe. Er erklärt disruptive Innovation und 4 weitere Wachstumsstrategien aus der Perspektive der Jobs Theory und stellt neue Ideen, Tutorials und Templates vor, die verwendet werden können, um vorhersehbares Wachstum zu erzielen.

Ein Muss für jeden, der ein digitales Produkt entwickelt. Getting Real ist vollgepackt mit einfachen Erkenntnissen, konträren Sichtweisen und unkonventionellen Ansätzen für das Softwaredesign der Macher von basecamp.

Oliver Gassmann, Karolin Frankenberger und Michaela Csik sind herausragende Experten der Innovation. Mit diesem Werk ist ihnen ein international viel beachteter Meilenstein zur Entwicklung von Geschäftsmodellen gelungen.

Buch
Anthony W. Ulwick

In seinem Buch Jobs-to-be-Done bringt Tony Ulwick die Jobs Theory und den Outcome-Driven Innovation process auf die nächste Stufe. Er erklärt disruptive Innovation und 4 weitere Wachstumsstrategien aus der Perspektive der Jobs Theory und stellt neue Ideen, Tutorials und Templates vor, die verwendet werden können, um vorhersehbares Wachstum zu erzielen.

Thiel, Peter, Silicon-Valley-Insider und in der Wirtschaftscommunity bestens bekannter Innovationstreiber ist überzeugt: Globalisierung ist kein Fortschritt, Konkurrenz ist schädlich und nur Monopole sind nachhaltig erfolgreich. Er zeigt: Wahre Innovation entsteht nicht horizontal, sondern sprunghaft – from Zero to One.

In Traction geben die Serial Entrepreneurs Gabriel Weinberg und Justin Mares Startups die Werkzeuge, um ein explosives Kundenwachstum zu generieren

Buch
Seth Godin

Der Marketing-Guru Seth Godin weiß: Heute werden Produkte nicht mehr durch aufsehenerregende Werbeblöcke oder nervende Spam-Mailings vermarktet– jedenfalls nicht erfolgreich. Ob für Technologie- Start-ups, Kleinunternehmer oder Konzernmitarbeiter, das Umfeld hat sich für alle geändert. Die Kunden erwarten keine Produkte mehr, sie erwarten angepasste Problemlösungen. Godin belegt mit konkreten Beispielen, dass effektives Marketing heute nur durch Einfühlungsvermögen, Service, Spannung, Vertrauen und die richtige Positionierung gelingt.

Buch
Jeffrey Liker, Gary L. Convis

Mit seiner Unternehmensführung ist Toyota seit langem Vorbild für Firmen aus den unterschiedlichsten Branchen. Jeffrey K. Liker befasst sich in seinem Buch „Der Toyota Weg“ ausführlich mit dem warum und wieso. Aus zahlreichen Interviews und eigenen Anschauungen filtert der Autor die 14 Managementprinzipien heraus, die den Kern des Toyota-Erfolgs ausmachen.

The Ten Faces of Innovation ist ein brillanter Leitfaden zur Förderung von Kreativität und Geschäftsinnovation.

THE STARTUP WAY soll Managern und Führungskräften dabei helfen, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen. Denn was wir bisher zu bewältigen hatten, lässt sich nicht vergleichen mit dem Wandel, der noch auf uns zukommt.

Dieser nahezu enzyklopädische Leitfaden enthüllt die Geheimnisse des Startup-Erfolgs

Buch
David Robertson, Kent Lineback

Heutiger Konsens ist, dass Unternehmen, um zu überleben, über inkrementelle, erhaltende Innovationen hinausgehen und in irgendeine Form radikaler Innovation investieren müssen. „Disrupt yourself or be disrupted!“ ist die unnachgiebige Botschaft, die Unternehmensführer häufig hören. The Power of Little Ideas argumentiert, dass es einen dritten Weg gibt, der weder System erhaltend noch disruptiv ist.

Venture-Capital-Guru Horowitz erklärt, wie eine Führungskraft mit schwierigen Situationen umgehen sollte, um aus einem Start-up ein erfolgreiches Unternehmen zu machen. Dabei gibt er praktisch umsetzbare Ratschläge für die schwierigen und unangenehmen Situationen im Leben eines Managers, die er mit eigenen Erfahrungen untermauert. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis!

In seinem Klassiker „Auf der Serviette“ erklärt Dan Roam nun schon seit zehn Jahren, wie man Geschäftsideen im Kopf visualisiert, auf den Punkt bringt und aus dem Stegreif ein Schaubild entwirft. Er beweist in vielen Beispiel-Skizzen, dass so ziemlich jeder Businessfall auf einem Bierdeckel Platz findet!

Sie haben harte Arbeit geleistet. Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung funktioniert wunderbar, aber etwas fehlt. Die Leute sehen die große Idee einfach nicht und das hält Sie davon ab, erfolgreich zu sein. Ihre Idee hat ein Erklärungsproblem. The Art of Explanation richtet sich an Geschäftsleute, Pädagogen und Influencer, die ihre Erklärungsfähigkeiten verbessern und Erklärungsprobleme lösen möchten. Autor Lee LeFever ist der Gründer von Common Craft, einem Unternehmen, das weltweit dafür bekannt ist, komplexe Ideen durch kurze animierte Videos leicht verständlich zu machen.

Dieses Hörbuch ist ein praktischer Leitfaden, der zeigt, wie Führungskräfte psychologische Sicherheit in ihrer Organisation etablieren können, indem sie ein Umfeld schaffen, in dem sich die Mitarbeiter einbezogen, voll engagiert und ermutigt fühlen, ihr Bestes zu geben.

Talking to Humans ist ein praktischer Leitfaden für die qualitative Seite der Kundenentwicklung, ein unverzichtbarer Skill, um jedes neue Startup oder jede Innovation zu überprüfen und zu verbessern.

Buch
Henry Mintzberg

Die Welt der Strategien erscheint wie ein undurchdringlicher Dschungel. Strategy Safari bietet wirksame Ansätze zur Überwindung des Dilemmas, einerseits Strategien zu brauchen und dennoch keine feststehenden Guidelines vorzufinden.

Buch
Chris Bradley u.a.

„Strategy Beyond the Hockey Stick“ ist kein weiterer Strategieansatz nach Lehrbuch. Es ist eine faktenorientierte und humorvolle Sichtweise auf die reale Welt der strategischen Entscheidungsfindung.

Sprint ist ein einzigartiger, innovativer und narrensicherer Prozess, mit dem sich die härtesten Probleme in nur fünf Tagen lösen lassen – von Montag bis Freitag. Der Entwickler Jake Knapp entwarf diesen Prozess bei und für Google, wo er seither in allen Bereichen genutzt wird. Der Sprint-Prozess bietet praktische Hilfe für Unternehmen aller Größen, vom kleinen Start-up bis hin zum Fortune-100-Unternehmen. Website zum Buch mit Materialien, Checklisten und Anleitungen: https://www.thesprintbook.com/

Dan Roam, der Bestsellerautor von The Back of the Napkin, zeigt uns, wie man außergewöhnliche Präsentationen macht.

Buch
Verne Harnish

Scaling Up ist die erste große Neubearbeitung des Business-Klassikers Mastering the Rockefeller Habits, in dem praktische Tools und Techniken für das Wachstum zum branchenführenden Unternehmen vorgestellt werden. Dieses Buch wurde geschrieben, damit jeder – vom einfachen bis zum leitenden Angestellten – gleichermaßen zum Wachstum seines Business beträgt.

Warum scheitern so viele Startups und neue Produkte? Und wie kann man die Chancen deutlich erhöhen, mit einer Innovation erfolgreich zu sein? Als Antwort auf diese Fragen hat Ash Maurya die in diesem Buch vorgestellte Methode entwickelt, die auf Strategien des Lean Management und der agilen Entwicklung aufbaut und speziell auf Innovationsprozesse zugeschnitten ist.

Buch
Frederic Laloux

Reinventing Organizations hat viele Menschen erreicht, aber nicht jeder hat die Zeit, ein 360 Seiten dickes Managementbuch zu lesen. Diese illustrierte Ausgabe vermittelt deshalb die Kernideen des ausführlichen Buches und beschreibt lebendig und fesselnd viele der konkreten Geschichten.

Zeitlose Weisheit zugeschnitten auf die Bedürfnisse von heutigen Führungskräften – das bietet der Ableger des erfolgreichen Buches „Die fünf entscheidenden Fragen des Managements“ von Peter Drucker. Basierend auf diesem Klassiker werden wieder die 5 entscheidenden Fragen zusammengestellt. Gleichzeitig bietet das Buch aber auch noch eine neue Perspektive für Führungskräfte, die noch neu auf ihrer Position sind. Indem sie sich die Fragen „Was ist unsere Mission?“, „Wer ist unser Kunde?“, „Worauf legt der Kunde wert?“, „Was sind unsere Ergebnisse?“ und „Was ist unser Plan?“ stellen, können die Nachwuchsmanager besser verstehen, warum sie machen, was sie machen, und wie sie ihre Arbeit verbessern können.

Alle können heute im Internet selbst kommunizieren, publizieren und sich informieren. Doch die eigentliche Revolution steht uns erst noch bevor: das „Internet der Dinge“. Der Bestseller-Autor und Internet-Visionär Chris Anderson stellt in seinem neuen Buch den vielleicht faszinierendsten Megatrend vor, der unsere Welt von Grund auf verändern wird: den Trend zur Eigenproduktion.

Buch
Chip Heath, Dan Heath

Warum haben manche Ideen Erfolg, während andere scheitern? Und wie verbessern wir die Chancen auf erfolgreiche Ideen? In Made to Stick gehen die versierten Pädagogen und Ideensammler Chip und Dan Heath diese nervigen Fragen direkt an.

In diesem Buch stellt Eric Ries sein Lean-Startup-Tool vor. Anhand von durchgespielten Szenarien kann man von vornherein die Erfolgsaussichten von Ideen, Produkten und Märkten bestimmen.

Ein praktischer Leitfaden für Lean Startup-Praktiker von der ersten Idee bis zum Product/Market Fit und darüber hinaus.

In Leading Digital heben die Autoren hervor, wie große Unternehmen in traditionellen Branchen – vom Finanzwesen bis hin zur Pharmaindustrie – digitale Technologien nutzen, um sich strategische Vorteile zu verschaffen. Sie beleuchten die Prinzipien und Praktiken, die zu einer erfolgreichen digitalen Transformation führen. Basierend auf einer Studie von mehr als 400 globalen Unternehmen, darunter Asian Paints, Burberry, Caesars Entertainment, Codelco, Lloyds Banking Group, Nike und Pernod Ricard, zeigt das Buch, was es braucht, um ein Digital Master zu werden. Es erklärt die erfolgreiche Transformation in einem klaren, zweiteiligen Rahmen: Wo in digitale Fähigkeiten investiert werden sollte und wie die Transformation geleitet werden soll.

Unternehmen die langfristig überleben wollen, müssen mindestens einmal eine Transformation durchlaufen. Fast immer mit dem Ziel, einen neuen, anspruchsvolleren Markt durch eine veränderte Geschäftsabwicklung zu bewältigen. John Kotter teilt hier die Ergebnisse seiner Beobachtungen mit, skizziert die acht größten Fehler, die diese Bemühungen zum Scheitern bringen können, und erklärt die allgemeinen Erkenntnisses, die zum Erfolg führen.

Buch
Michael E. Portefr

Die 10 Must Reads-Reihe von HBR konzentriert sich auf die Kernthemen, die jeder ambitionierte Manager kennen muss: Führung, Strategie, Veränderung, Mitarbeiterführung und Selbstmanagement.

Growth Hacker Marketing ist der unverzichtbare Leitfaden für einen revolutionären neuen Ansatz zum Wachstum eines Unternehmens.

In den vergangenen Jahren haben die Unternehmen gelernt, wie man Technologien skaliert. Nun ist es an der Zeit, zu lernen, wie Organisationen skaliert werden. Dieses Buch liefert das Konstruktionsprinzip für die Transformation von Unternehmen im Informationszeitalter

Im Kern geht es darum, einen erhellenden Verständnishintergrund für den strategischen Umgang mit Veränderung in Unternehmen und Institutionen zu bieten sowie allgemein gültige Grundprinzipien herauszukristallisieren und nützliche Anregungen für den konkreten Führungs- und Beratungsalltag zu geben.

Dieses Buch ist ein praktischer Leitfaden für den Aufbau eines Portfolios an Einnahmequellen, sowohl traditionell als auch online, um finanziell frei zu sein und die eigene Karriere selbst zu formen.

Die Autoren haben zwölf Unternehmen analysiert, die die eigene digitale Transformation vorbildhaft vorantreiben. Ihre Erkenntnis: Je größer das Maß der Digitalisierung in einer Organisation, desto mehr Aufmerksamkeit braucht das Thema Menschlichkeit. Anhand zahlreicher Unternehmensbeispiele und mithilfe neuer Erkenntnisse aus Hirnforschung, Psychologie und Verhaltensökonomie erklären die Autoren, was genau in diesen Unternehmen geschehen ist und wie sich dieses Wissen auf andere Firmen übertragen lässt.

Digital Adaptation ist ein praxisbezogenes Buch, welches traditionellen Organisationen und deren Senior Management dabei hilft, die digitale Welt zu verstehen und das Geschäft, die Kultur, die Teams und die Arbeitsabläufe entsprechend anzupassen.

Buch
Gerhard Wohland, Matthias Wiemeyer

Wie dynamikrobuste Unternehmen Marktdruck erzeugen. Die hier vorgestellten Überlegungen sind beim neugierigen Beobachten der Höchstleister entstanden. Sie sind keine Handlungs-, sondern Denkempfehlungen und helfen dem Leser, die Kraft des eigenen Denkens zu entdecken.

Patrick Lencioni zeigt in seinem Buch das wohl schmerzhafteste aber zugleich auch am meisten unterschätze Problem der modernen Geschäftswelt auf: schlechte Meetings. Und was er vorschlägt ist sowohl einfach als auch revolutionär.

Für jedes Unternehmen stehen Innovation und Kreativität ganz oben auf der Wunschliste. Doch nur wenige schaffen es, immer wieder Neues zu entwickeln. Pixar ist eines dieser Unternehmen. Ed Catmull, einer der Gründer von Pixar, gibt in seinem Buch tiefe Einblicke in die Unternehmensführung und das Management dieses außergewöhnlichen Unternehmens.

Warum gehen bestimmte Produkte und Ideen viral? Jonah Berger erklärt auf Basis seiner Forschungsarbeiten anhand von 6 Schritten wie Produkte und Ideen Aufmerksamkeit erzielen und sich letztlich durchsetzen.

Buch
Clayton M. Christensen

Clayton M. Christensen liefert mit der Jobs to Be Done-Theorie eine Strategie für erfolgreiche Innovation. Er zeigt die praktische Anwendung und welche Auswirkungen die Methode auf Organisationsstrukturen und Führungsentscheidungen hat. So wird Innovation von der reinen Glückssache zu einem planbaren Prozess, der Unternehmen den entscheidenden Marktvorteil bringt.

Buch
Clayton M. Christensen u.a.

Clayton M. Christensen liefert mit dem Jobs to Be Done-Ansatz eine umfassende Theorie, wie man die Wünsche der Kunden erkennt und in den eigenen Produkten oder Dienstleistungen umsetzt.

Buch
Daniel M. Cable

Dieses Buch zeigt was man benötigt um ein Team aufzubauen, das stark und außergewöhnlich genug ist, mächtige Strategien und einzigartige Werteversprechen umzusetzen.

August Turak ist ein erfolgreicher Entrepeneur, CEO und Autor, der 17 Jahre neben den Trappistenmönchen der Abtei Mepkin lebte und arbeitete und einen großen Teil seines Erfolges auf diese Erfahrung zurückführt.

Buch
Alexander Osterwalder u.a.

Ein inspirierendes Handbuch für Visionäre, Spielveränderer und Herausforderer, die Geschäftsmodelle verbessern oder völlig neu gestalten wollen.

Egal, ob man der Marketingdirektor eines Multimilliarden-Dollar-Unternehmens, der Inhaber eines Kleinunternehmens, ein Politiker, der für ein Amt kandidiert, oder der Leadsänger einer Rockband ist: Der Aufbau einer StoryBrand wird die Art und Weise, wie man darüber spricht, wer man ist, was man tut und welchen einzigartigen Wert man den Kunden bietet, für immer verändern. Ziel ist es, eine klare und überzeugende Botschaft zu senden.

Buch
W. Chan Kim, Renee Mauborgne

Basierend auf der Untersuchung von mehr als 150 strategischen Schachzügen (im Lauf von mehr als 100 Jahren und in mehr als 50 Branchen) vertreten die Autoren die Ansicht, dass nachhaltiger Erfolg nicht auf verschärftem Konkurrenzkampf, sondern auf der Eroberung »Blauer Ozeane« beruht: der Erschließung neuer Märkte mit großem Wachstumspotenzial.

Eine allgemeine Information über die Blockchain-Technologie, ihre Funktionsweise, ihre Rolle in praktischen Geschäftsanwendungen sowie ihre möglichen Auswirkungen auf unser Finanzsystem.

Buch
Henry Mintzberg

Henry Mintzberg hat hier 42 seiner Blog Posts zum Thema Management zu einem Kompendium zusammengefasst

So bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig und profitabel in einer durch Turbulenzen und Disruption gekennzeichneten Welt. Durch eine dual operierende Organisationsform, die die Sicherheit und Effizienz etablierter Organisationsstrukturen mit der Agilität und Schnelligkeit von Netzwerkstrukturen zusammenführt.

eBOOK
Andreas Diehl

Wenn die Lösung zum Problem wird. In diesem eBook gehe ich auf die Frage ein, warum „altes“ Management-Denken Dich in der Digitalisierung nicht weiter bringt. Oder diese sogar verhindert.

eBOOK
Andreas Diehl

In diesem eBook teile ich meine Erfahrungen aus dem Aufbau und der Positionierung digitaler Teams im Mittelstand und Konzernstrukturen.

Buch
D. Rigby, S. Elk, S. Berez

Das beste Buch über Agilität im Unternehmen, das ich in die Hände bekommen habe. Sowohl in den konzeptionellen Ausführungen als auch in der praktischen Anwendung.

Tools

SAP Scenes
TOOL
SAP

SAP Scenes sind Storyboard Templates zum Ausdrucken und Aufstellen. Damit kannst Du sonst abstrakte Usecases real darstellen und daraus eben „echte Geschichten“ machen. Die Templates gibt es für ganz unterschiedliche Kontexte (Medizin, Logistik etc.). Ideal für Co-Creation- und Design Thinking Workshops.

Das Business Model Canvas (kurz: BMC) ist ein Framework für die Visualisierung und Strukturierung von Geschäftsmodellen. Das BMC kannst Du nutzen, um ein neues Business zu entwickeln, Strategie zu diskutieren oder digitale Transformation zu begreifen. Im Blog der #DNO findest Du eine Einführung zum BMC.

Tool
Alexander Osterwalder

Das Value Proposition Canvas ist eine „Verlängerung“ des Business Model Canvas. Mit dem Value Proposition Canvas fokussierst Du auf das Nutzenversprechen deiner Leistung und die Probleme bzw. „Jobs“ aus Kundensicht. In meinem Blog findest Du eine Anleitung zur Arbeit mit dem Value Proposition Canvas.

Fundstücke

Die 4K Skills sind Kompetenzen, die Arbeitnehmer laut der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation für Bildung „P21“ neben ihren fachlichen Fähigkeiten in der Arbeitswelt der Zukunft benötigen werden:

  1. Kreativität
  2. Kritisches Denken
  3. Kollaboration
  4. Kommunikation

Als moderne Wissensgesellschaft benötigen wir eine Workforce, die Probleme kreativ, autonom und in gemeinsamer Zusammenarbeit lösen kann. Daher erklären wir in unserem Gastbeitrag auf dem schweizerischen Job-Portal professional.ch, was die 4Ks im Einzelnen bedeuten und wie Du Dir diese Skills autodidaktisch aneignen kannst.

Paper
Lisa D. Ordóñez, Maurice E. Schweitzer, Adam D. Galinsky, Max H. Bazerman

Ziele zu setzen ist prinzipiell extrem sinnvoll. Allerdings solltest Du bei der Formulierung und Ausarbeitung von Zielen auf eine schädliche „Überdosierung“ achten. Dies sind mögliche Nachteile im Verständnis der Autoren mit einer kurzen Verlängerung, was Du dagegen tun kannst:

  1. Narrowed Focus: Eine zu enge Fokussierung und die Vernachlässigung darüber hinausgehende Bereiche. D.h. sozusagen eine lokale Optimierung. In der Arbeit mit OKR vermeidest Du das durch ein intensives Sounding und Synchronisation der Ziele in deiner OKR Architektur.
  2. Unethical behaviour: Eine Zunahme unethischen Verhaltens. Das rationale Verhalten deines Systems bzw. deiner Mitarbeiter, wenn Du zu starke Belohnungen oder Strafen an die (Nicht-)Erreichung von Zielen knüpfst.
  3. Increased risk taking: Also die Bereitschaft unvernünftig viel Risiko in Kauf zu nehmen, auch hier unter Umständen wegen zu starker Incentives.
  4. Decreased cooperation: Eine Korrosion der Organisationskultur durch zu starken Wettbewerb innerhalb der Organisation. Dadurch werden alle Aktivitäten fallen gelassen, die nicht unmittelbar dem eigenen Ziel dienen, wie dem Helfen von Kollegen.
  5. Decreased intrinsic motivation: Geringere intrinsische Motivation. Zielvorgaben begrenzen die wichtige Möglichkeit der Mitgestaltung, was sich nachteilig auf intrinsische Motivation auswirkt. Zudem herrscht in vielen Organisationen immer noch der Irrglaube, dass Menschen extrinsisch motiviert werden müssen.

Eine sehr hilfreiche Metapher der Autoren: Mit dem Setzen von Zielen ist es wie mit verschreibungspflichtigen Medikamenten. Es erfordert eine sehr sorgfältige Dosierung, die Berücksichtigung möglicher Nebenwirkungen und eine genaue Überwachung.

Der Wegweiser der Bitkom e.V. ist ein umfangreiches Handbuch für alle, die sich rechtzeitig auf die Chancen und Potentiale des Metaverse vorbereiten wollen. Was Du darin findest:

  1. Erkärung des Metaverse
  2. Der aktuelle Stand des Metaverse
  3. Akteure, Geschäftsmodelle und Use Cases
  4. Recht und Steuern im Metaverse
  5. Bedeutung des Metaverse für die Gesellschaft
  6. Eine Prognose: Das Metaverse in 5 und 10 Jahren
Studie
Andreas Streim, Dr. Christopher Meinecke

Viele Unternehmen verzichten weiterhin auf einen Chief Digital Officer (CDO) oder Leiter Digitalisierung, um die Digitalisierung bei ihnen zu steuern und voranzustreiben.

Wenn es einen Chief Digital Office CDO gibt, dann ist er auf Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene oder direkt darunter angesiedelt.

  • Vorstands- bzw. Geschäftsführungsebene 43%
  • Direkt unter Vorstand- bzw. Geschäftsführung 50%
  • mittleres Management 5%

Nur jedes fünfte Unternehmen (19 Prozent) hat einen Leiter Digitalisierung bzw. CDO. Doch gerade kleineren Unternehmen scheint es noch Nachholbedarf zu geben.

  • 20 bis 99 Mitarbeiter: 14 %
  • 100 bis 499 Mitarbeiter 36 %,
  • 500 bis 1.999 Mitarbeiter 56 %
  • mehr als 2.000 Mitarbeiter 70 %

Andreas zu Gast im Podcast bei HostPress. Wir sprechen über digitale Transformation und neue Arbeitskultur.

Studie
Andreas Streim, Dr. Christopher Meinecke

Mehr Wettbewerbsdruck durch digitale Player auf der einen Seite aber auch die Chance auf nachhaltige Wettbewerbsvorteile. Die Studie der Bitkom zeigt noch mal deutlich, wie wichtig Digitalisierung für jedes Unternehmen ist.

Artikel
McKinsey

Nur 8% aller befragten Unternehmen gehen davon aus, dass ihr heutiges Geschäftsmodell durch die fortschreitende Digitalisierung dauerhaft profitabel sein. wird. Und trotz dieser Einsicht und des starken digitalen Momentums in vielen Industrien kommen Unternehmen nicht aus dem Quark. McKinsey macht dafür fünf hauptsächliche Ursachen verantwortlich.

Grafik
Bernd Oestereich

Die Taylorwanne zeigt anschaulich den Abfall und Anstieg von Komplexität und Dynamik (rot) in der geschichtlichen Entwicklung der Weltmärkte. Bis zum Einsetzen des Taylorismus (Anfang 20. Jhd.) waren Märkte eng und lokal. Ein Unternehmen in einem solchen Umfeld braucht eine hohe Wertschöpfungstiefe, womit eine hohe Komplexität (rot) einhergeht. Durch eine hohe Reife der Industrialisierung konnten Unternehmen sich mit hoher Spezialisierung in globalen Märkten ausbreiten. Diese Zeit des Taylorismus war geprägt von einer langsamen Dynamik, hohem Effizienzdruck und weiten globalen Märkten. In dieser Zeit überwiegen die blauen, kausalen Anteile. Seite Ende des 20. Jahrhunderts, mit der Kommerzialisierung des Internet steigen die komplexen, dynamischen Anteile rasant an. Für Unternehmen bedeutet das ein hoher Innovationsdruck in engen globalen Märkten.  Dieser „Shift“ erfordert neue agile Kompetenzen einer Organisation.

Bericht
InVision

InVision hat Tausende von Unternehmen befragt, um die Beziehung zwischen ihren Designpraktiken und ihrer Unternehmensleistung zu untersuchen. Dabei kristallisierten sich fünf Gruppen von Organisationen anhand ihrer Ansätze für Designprozesse heraus.

  1. Level 1 – Hersteller (41 % der Unternehmen)
    Diese Unternehmen konzentrieren sich auf die sichtbarsten Aspekte des Designs.
  2. Level 2 – Vernetzer (21 % der Unternehmen)
    Designteams in diesen Unternehmen haben mehr kollaborative Prozesse entwickelt, wie z. B. gemeinsame Arbeitssitzungen und integriertes Tooling mit Kollegen, die keine Designer sind.
  3. Level 3 – Architekten (21 % der Unternehmen)
    Diese Unternehmen sind über die grundlegenden partizipatorischen Designprozesse hinausgegangen und verfügen über eine gemeinsame Verantwortung, klare Rollenverteilung, gemeinsame Rechenschaftspflicht mit wichtigen Partnern und eine umfassendere Dokumentation ihrer nun umfangreicheren Designpraktiken.
  4. Level 4 – Wissenschaftler (12 % der Unternehmen)
    Unternehmen auf dieser Stufe sind Meister des datengesteuerten Designs und verfügen über ausgefeilte Verfahren für Analysen, Nutzerforschung und die Überwachung und Messung des Erfolgs bestimmter Maßnahmen.
  5. Level 5 – Visionäre (5 % der Unternehmen)
    Diese Unternehmen sind in allen Dimensionen des Reifegrads robust, aber was sie wirklich von den anderen unterscheidet, ist die Einbeziehung von Design in die Strategie.

Dabei sticht vor allem eine Erkenntnis heraus: Eine ausgewählte Gruppe von Unternehmen erhält den größten Nutzen aus dem Design für Unternehmen – nämlich Level 5. Das heißt, nur 5 % der befragten Unternehmen profitieren im großen Stil von ihren Designpraktiken. Währenddessen haben 41 % der Unternehmen noch erheblichen Spielraum für Wachstum.

Siehe dazu auch „The business value of design“ von McKinsey.

McKinsey hat eine umfangreiche Studie durchgeführt, um Designmaßnahmen anhand ihrer Fähigkeit, Geschäftswerte zu erschließen, zu bewerten.

Auf Basis ihrer Untersuchungen entwickelten die Autoren den McKinsey Design Index (MDI). Dieser Index zeigt, wie effektiv die Designmaßnahmen eines Unternehmens sind und wie dies mit der finanziellen Leistung des jeweiligen Unternehmens korreliert.

Dabei besteht laut McKinsey gutes Design aus dem Zusammenspiel vierer Hauptfelder:

  1. Analytische Führung
  2. Funktionsübergreifendes Talent
  3. Kontinuierliche Iteration
  4. Benutzererfahrung (UX)

Dies sind die Key-Findings der Untersuchung:

  • Es besteht eine starke Korrelation zwischen hohen MDI-Werten und überdurchschnittlicher Unternehmensleistung. Unternehmen, die im oberen Quartil der MDI-Scores liegen, steigerten ihren Umsatz und die Gesamtrendite für die Aktionäre (Total Returns to Shareholders – TRS) über einen Zeitraum von fünf Jahren deutlich schneller als ihre Branchenkollegen – 32 Prozentpunkte höheres Umsatzwachstum und 56 Prozentpunkte höheres TRS-Wachstum für den gesamten Zeitraum.
  • Die Ergebnisse galten für alle drei untersuchten Branchen: Medizintechnik, Konsumgüter und Bankgeschäfte. Dies deutet darauf hin, dass gutes Design wichtig ist, unabhängig davon, ob sich Dein Unternehmen auf physische Güter, digitale Produkte, Dienstleistungen oder eine Kombination davon konzentriert.
  • Die Unterschiede bei TRS und Umsatz zwischen dem vierten, dritten und zweiten Quartil waren marginal. Mit anderen Worten: Der Markt belohnte Unternehmen, die sich wirklich von der Masse abhoben, unverhältnismäßig stark.

Passend dazu auch der Artikel von InVision: The New Design Frontier.

Der Erfolg deiner Innovation ist nicht nur eine Frage technischer Überlegenheit. Vor allem solltest Du dabei Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft berücksichtigen. John T. Gourville verknüpft sehr anschaulich Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft und leitet daraus stimmige Innovationenstrategien ab. Mit dem einfachen Anspruch 10x besser sein zu wollen.

Kunden überbewerten ihren gegenwärtige genutzten Produkt und Lösungen. Dabei spielen z.B. der Besitztumseffekt, die Angst etwas zu verlieren (Loss Aversion) und die Bevorzugung des Status Quo eine wichtige Rolle. Demnach wird der Status Quo und die weitere Nutzung der bestehenden Lösung als sicherer bewertet als eine aktiv handelnde Strategie und ein Produktwechsel. In Bezug auf den Besitztumseffekt wurde in Experimenten nachgewiesen, dass ein alternatives Angebot viermal soviel bieten muss, damit der Kunde seine aktuellen Besitz aufgibt. In Summe überschätzen Kunden den Wert ihres aktuell genutzten Produktes gegenüber einer neuen Lösung mit dem Faktor 3.

Unternehmen unterschätzen diese Effekte auf Seiten der Kunden und überschätzen systematisch ihre eigenen Innovationen. Z.B. weil Du Dingen mehr Wert beimisst, wenn Du selber Zeit und Arbeit investiert hast (IKEA Effekt). Oder Du überschätzt systematisch das Wissen anderer, weil Du selber wissend bist. Z.B. schätzt Du die Wahrscheinlichkeit höher ein, dass jemand eine verstecktes Gut findet, wenn Du selber das Versteck kennst. Oder Du überschätzt die Wahrscheinlichkeit, dass andere ein Puzzle lösen, wenn Du selber bereits die Antwort kennst. Insgesamt überbewerten Unternehmen den Erfolg ihrer Innovation mit einem Faktor von 3.

Diese gegenläufigen Tendenzen verstärken sich. Kunden wollen nicht wechseln, Unternehmen sind blind dafür und überschätzen gleichzeitig den Wert ihrer Innovation. Das führt in Summe dazu, dass deine Innovation gegenüber existierenden Alternativen 9x mal mehr bieten sollte, um erfolgreich zu sein.

Aus dem Spannungsverhältnis zwischen dem Innovationsgrad und der notwendigen Verhaltensänderung auf Seiten des Kunden leitet John T. Gourville eine einfache Matrix ab, aus der jeweils andere Strategie für eine Markteinführung resultieren.

  1. Easy sells. Geringe Verhaltensänderung, geringer (inkrementeller) Innovationsgrad: Kunden wechseln einfach, aber damit machst Du keine großen Sprünge
  2. Sure failures. Hohe Verhaltensänderung, geringer (inkrementeller) Innovationsgrad: Zum Scheitern verurteilt.
  3. Long hauls. Hohe Verhaltensänderung, hoher Innovationsgrad: Ein Marathon, Du brauchst viel Ausdauer.
  4. Smash hits. Geringe Verhaltensänderung, hoher Innovationsgrad: Die Form der Innovation, die Unternehmer und Unternehmen suchen.

Insgesamt eine prima Anregung sich auch Erkenntnisse der Verhaltenswissenschaft in deine Innovationsstrategie einfließen zu lassen.

Change Management gibt es nicht, zumal nur eine von vier Transformationen erfolgreich ist. Stattdessen sollten Veränderungen wachsam und aktiv begleitet werden. Dazu schlagen die Autoren von BCG fünf Eckpfeiler vor, von denen ich drei für besonders wichtig halte: 1. Veränderung aktiv messen, 2. Keine „one size fits all“ sondern eine dem Kontext angemessene Transformations-Strategie 3. die Komplexität von Veränderungen akzeptieren und entsprechend (agil) damit arbeiten.

Dabei können unterschiedliche Change Szenarien über zwei Dimensionen beurteilt werden: Kannst Du den Endzustand abschließend definieren (clarity of ends)? Sind die Mittel und Maßnahmen bekannt, um diese Veränderung zu erreichen (clarity of means)? Daraus leitet BCG fünf Change- und Transformations-Strategien ab, für die Du im Artikel gute Beispiele findest.

  1. Planned itinerary –  Endpunkt klar / Mittel klar: Du hast eine klare Vorstellung vom Endzustand und Du weißt wie Du hinkommst.
  2. River crossing – Endpunkt klar / Mittel unklar:  Das Ziel ist klar definiert, aber Du weißt nicht wie Du hinkommst, d.h. kontinuierliches agiles Management z.B. mit OKR
  3. Hill-climbing – Endpunkt unklar / Mittel klar: Die notwendige Veränderung liegt auf der Hand, Du kennst aber den Endpunkt nicht. Z.B. weil eine neue Treibertechnologie deine Wertschöpfung auf dem Kopf stellt testest Du durch Investments in die neue Technologie fortlaufend minimal funktionsfähige Produkte.
  4. Scouting and wandering – Endpunkt unklar / Mittel unklar: Wenn Du absehen kannst, dass dein Geschäftsmodell immer weniger lukrativ wird, Du aber weder weißt was ein anvisierter Endzustand ist, noch die Mittel dazu kennst. Eine typische Suche nach dem „nächsten großen Ding“
  5. Escape the swamp – Endpunkt schwammig / Mittel unklar: Du weißt nur, dass sich etwas ändern muss. Dazu rät BCG „bold moves“, um in Bewegung zu kommen.

In diesem Artikel räumen die drei Autoren mit Missverständnissen in der Corporate World auf. Die Erkenntnisse basieren auf einer groß angelegten Studie mit über 7600 Teilnehmern aus den Führungsetagen von insgesamt mehr als 250 Firmen.

66-75 % der befragten Unternehmen berichteten von Schwierigkeiten bei der Umsetzung ihrer Unternehmensziele. In einer Befragung belegte die Strategieumsetzung den traurigen Platz eins unter den rund größten 80 Herausforderungen, mit denen Geschäftsführer konfrontiert sind.

Als eine der Hauptursachen identifizierten die Forschungsleitenden fünf Business-Mythen, die sich noch immer hartnäckig halten, jedoch absolut kontraproduktiv und sogar geschäftsschädigend sein können:

  • Ausführung ist gleich Ausrichtung
  • Ausführung bedeutet, sich an den Plan zu halten
  • Kommunikation ist gleichbedeutend mit Verständnis
  • Eine Leistungskultur fördert die Umsetzung
  • Die Ausführung sollte von der Führungsebene gesteuert werden

Damit diese dysfunktionalen Verhaltensmuster durch funktionale Alternativen ersetzt werden können, bieten die Autoren basierend auf ihren Erkenntnissen zu jedem Mythos ein sinnvolles Gegenstück an:

  • Koordination auf horizontaler Ebene ist genauso wichtig wie Top Down Koordination
  • Ausführung bedeutet, Chancen wahrzunehmen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren
  • „Gehört ist nicht verstanden“ – Kommunikation nicht an Quantität, sondern Qualität messen
  • Würdigung nicht leistungsbezogener Bemühungen führt zu mehr Motivation unter Mitarbeitern
  • Stärkung der mittleren Führungsebene stärkt die für die Agilität erforderliche Experimentierfreudigkeit und Initiative

John Kotter erklärt, warum organisatorische Reaktionen auf zunehmende Veränderungsdynamik immer in einer Sackgasse landen. Und was am Ende der Sackgasse zu tun ist.

Der Bericht des World Economic Forum präsentiert aktuelle Erkenntnisse aus Umfragen und Forschung und geht dabei auf Arbeitsplätze und Qualifikationen der Zukunft ein, verfolgt das Tempo des Wandels und zeigt dessen Richtung an. Hier die wesentlichen Key Findings:

  • Das Tempo der Technologieeinführung hält unvermindert an.
  • Die Zahl der vernichteten Arbeitsplätze wird noch von der Zahl der geschaffenen Arbeitsplätze übertroffen, verlangsamt sich jedoch.
  • Skill Gaps sind nach wie vor groß, da sich nicht gefragte Qualifikationen berufsübergreifend verändern werden.
  • Das Zeitfenster für die Umschulung und Höherqualifizierung von Arbeitnehmern ist kleiner geworden.
  • Trotz wirtschaftlichen Abschwungs erkennt die große Mehrheit der Arbeitgeber den Wert von Humankapitalinvestitionen an.
  • Unternehmen müssen in bessere Messgrößen für das Human- und Sozialkapital investieren -> ESG-Kennzahlen (Environmental, Social and Governance).

 

Diese Metriken sind extrem relevant, wenn Du ein neues Geschäftsmodell entwickelst. Egal ob Startup oder ein Corporate Venture.

  1. Retention – 00:27
  2. Growth Rate – 02:42
  3. CAC (Customer Acquisition Cost) – 05:13
  4. Conversion – 06:33
  5. LTV (Lifetime Value) – 07:56
  6. Payback Period (Bonus Metric) – 10:07
  7. Creating a Data Culture – 10:38

Sehr unterhaltsamer Vortrag was Du tun kannst, um dein Unternehmen komplett in den Stillstand zu führen.

Das Metaverse befindet sich noch im Entstehungsprozess, aber die Revolution des Internets – von E-Commerce bis Medien &
Unterhaltung und sogar Immobilien – hat bereits begonnen. Der Grayscale Decentraland Report machen dieses Konzept greifbarer, indem sie eine der führenden Blockchain-basierten virtuellen Welten vorstellen – Decentraland.

Mark Zuckerberg präsentiert seine Vision des Metaverse und die künftige Ausrichtung des facebook Meta Konzerns. Ein „Must See“ für jeden, der sich für das Metaverse interessiert.

Ein Essay über das Metaverse, welche Rolle Fortnite und andere Tech Konzerne wie Microsoft, Amazon, Google, Facebook darin spielen.

Amüsanter Clip, wie sich Nikola Tesla wohl im Silicon Valley schlagen würde. #Buzzwords

Animation
Univ. St Gallen
10 Min.

Die Top Ten Mythen darüber, was es bedeutet ein Unternehmen aufzubauen.

In den letzten Jahren hat eine neue Methodik zur Unternehmensgründung, die als „Lean Start-up“ bezeichnet wird, mehr und mehr die traditionelle Methode ersetzt. Blank, beratender Associate Professor in Stanford, ist einer der Architekten der Lean-Start-up-Bewegung und ist der Meinung, dass dieser Ansatz Unternehmen dabei hilft, schnell und erfolgreich ins Rollen zu kommen.

Artikel
Jim Collins, Jerry I. Porras

Erfolgreiche Unternehmen haben eine Kernaufgabe und feststehende Werte, während sich ihre Strategien und Praktiken immer wieder an die sich ändernde Welt anpassen.

Arun Pudur ist ein Tech Unternehmer und Investor indischer Abstammung. Sein Ratschlag an Startups: Start local, bootstrap, focus on revenues. Außerdem erklärt er uns anschaulich warum Du Dir als Unternehmer Geld von deiner Mutter leihen solltest.

Matthias Hohensee kennt das Silicon Valley als Korrespondent der Wirtschaftswoche in- und auswendig. Im Interview sprechen wir über die Mentalität im Silicon Valley, was etablierte Unternehmen dort ihren deutschen Pendants voraus haben und wie er es schafft, Firmen in mittlerweile circa 60 Technologie-Segmenten zu beobachten.

Interview
mit Cyriac Röding
15 Min.

Cyriac ist ein erfolgreicher Serial Entrepreneur (Shopkick, 250 Mio. USD Exit). Im Interview sprechen wir über Entrepreneurship im Silicon Valley, in welche Gründer Cyriac investiert und was ihn unternehmerisch aktuell antreibt.

Weil Heiko Hubertz keinen C64 haben durfte, sondern nur einen PC, musste er in Ermangelung verfügbarer Spiele selber welche entwickeln. Aus der Not hat Heiko eine Tugend entwickelt und avancierte zu einem der erfolgreichsten deutschen Gaming- und Internet-Pioniere. Was er seit dem Verkauf seines Unternehmens Bigpoint so treibt, wonach er in Gründern sucht und warum er in sie investiert, verrät Heiko im Interview.

Interview
mit Florian Heinemann
20 Min.

Florian Heinemann ist Gründer von Project A, einem Venture Capital Unternehmen in Berlin. Im Interview auf der StartupCon sprechen wir über das europäische Startup-Ökosystem und wie wichtig es ist, dass sich auch etablierte Unternehmen als Partner, Investor oder Käufer in das Ökosystem einbringen. Schließlich können Startups entscheidende Innovationsimpulse im Zuge der digitalen Transformation eines Unternehmens setzen.

Interview
mit Dr. Michael Fübi
10 Min.

Dr. Michael Fübi ist Vorstandsvorsitzender der TÜV Rheinland AG mit ca. 20.000 Mitarbeitern und knapp 2 Mrd. Euro Umsatz. Wir sprechen darüber, wie der TÜV Startups beim Aufbau als Partner begleitet und er Unternehmen bei den Herausforderungen der Digitalisierung unterstützt.

Interview
mit Paolo Bavaj
12 Min.

Im Interview erzählt Paolo Bavaj, Head of Corporate Venturing bei Henkel, welche Hürden ein Unternehmen beim Aufbau einer eigenen Corporate Venture Unit zu meistern hat und wie die erfolgreiche Positionierung im Konzern gelingt. Und warum manche Kollegen sehr nah aber doch sehr fern sind.

Interview
mit Andreas Schierenbeck
7 Min.

Im Interview mit Andreas Schierenbeck, seinerzeit CEO der thyssenkrupp Elevator AG, sprechen wir über die Herausforderungen der Digitalen Transformation bei der thyssenkrupp Elevator AG. Und warum es wichtig ist, dass der CEO persönlich für die Digitalisierung eintritt. Das Interview mit Andreas Schierenbeck gibt es auch als Transkript.

Interview
mit Frank Thelen
9 Min.

Frank Thelen ist Techie, Gründer und Investor. Wir sprechen über Startups, Gründer, seine Investmentfirma Freigeist Capital, warum wir als Techies in einer digitalen Bubble leben und das 100 Mio. Euro Venture aus Deutschland Lithium Aviation. Das Interview mit Frank Thelen gibt es auch als Transkript.

Sehr guter Artikel über die kritischen Erfolgsfaktoren einer Innovationskultur. Die Intoleranz für inkompetente Fehler, einer authentischen Performance-Kultur, der Bereitschaft diszipliniert zu experimentieren und Verantwortung zu übernehmen.

Artikel
Mc Kinsey

92% der befragten Führungskräfte glauben, dass sich ihr heutiges Geschäftsmodell durch Digitalisierung massiv verändern wird. Nur acht Prozent gehen davon aus, dass sie so weitermachen können wie bisher.

Artikel
Scrum.org

Verwendung von evidenz basiertem Portfolio Management (EBM-PM) für bessere Business Outcomes.

Glossar

Glossar
Andreas Diehl

Artificial Intelligence, siehe auch Künstliche Intelligenz.

Glossar
Andreas Diehl

Eindeutiges Regelwerk zur Lösung einer Aufgabe bestehend aus endlich vielen, genau festgelegten Einzelschritten. Bereits eine einfach „wenn dann“ Regel ist ein Algorithmus.

Glossar
Andreas Diehl

Die Allen Kurve stellt einen Zusammenhang zwischen räumlicher Nähe und der Kommunikationsfrequenz her. Das heißt, je näher wir zusammen sitzen, desto mehr reden oder schreiben wir miteinander. Die Allen Kurve geht auf den Kommunikations-Professor Thomas J. Allen zurück und unterstellt zudem eine kritische Distanz von 50 Metern. Wird diese überschritten, folgt ein starker Abfall der Kommunikationsfrequenz.

Glossar
Andreas Diehl

Beidhändigkeit, bezeichnet im Sinne der organisationalen Ambidextrie die Fähigkeit einer Organisation gleichermaßen innovative wie effiziente Strukturen aufzubauen. D.h. Innovation und Veränderung auf der einen, Stabilität und Effizienz auf der anderen Seite gleichermaßen zu würdigen. Leider ist der Arm der Effizienz fast immer stärker als der der Innovation, was viele Unternehmen im Zuge der digitalen Transformation wiederum vor Herausforderungen stellt.

Glossar
Andreas Diehl

Application Programming Interface oder auch Schnittstelle. Erlaubt Daten in strukturiertem Format zwischen zwei Systemen auszutauschen. Ausdruck hoher Reife einer IT Architektur.

Glossar
Andreas Diehl

App Store Optimization, Teilgebiet des digitalen Marketing. Optimiert die Präsenz einer App im App Store bzw. Google Play.

Glossar
Andreas Diehl

Ergänzt die Wahrnehmung des User um virtuelle Elemente. Auch „Mixed Reality“ genannt. Dagegen ist Virtual Reality rein virtuell und computergestützt.

Glossar
Andreas Diehl

Durch Software und Technologie gestütztes Verfahren, um große und komplexe Datenmengen auszuwerten. Setzt Speicherung der Daten voraus und die Fähigkeit, sich die richtigen Fragen zu stellen.

Glossar
Andreas Diehl

Ein Verfahren um Software zu testen. Dabei werden Tests ohne Kenntnis der inneren Funktionsweise der Software geschrieben. Stattdessen orientieren sich Tests an der tats. Funktionsweise. Das heißt, das Software-System wird als „Black Box“ behandelt.

Blockchain
Glossar
Andreas Diehl

Auf einem Abstraktionslevel eine verteilte Datenbank. Dabei werden Blöcke („Blocks“) verteilt und aneinander gereiht („Chain“), daher sind Daten in der Blockchain revisions- und fälschungssicher. Eine der wesentlicher Treiber / Enabler der digitalen Transformation.

Glossar
Andreas Diehl

Brooks’s Law besagt, dass zusätzliche Ressourcen die Aussicht von Projekten verschlimmbessern, die ohnehin nicht im Zeitplan liegen. Diese Beobachtung geht auf den IBM Manager Fred Brooks zurück und lautet im Original „Adding manpower to a late software project makes it later“.

Glossar
Andreas Diehl

Teil deines Backlogs, funktionale Mängel, die den Kunden an der Weiterarbeit hindern.

Glossar
Andreas Diehl

Ein Canvas / Poster, um Business Modelle strukturiert in neun Blöcken zu visualisieren / dokumentieren.

Glossar
Andreas Diehl

Handlungsaufforderung an den Besucher / Nutzer eines digitalen Produktes bzw. einer Webseite.

Challenge Based Strategy
Glossar
Andreas Diehl

Der Begriff der „challenge based strategy“ geht auf Richard Rumelt zurück. Damit beschreibt er ein Verfahren zur Strategieentwicklung, bei dem Du mit einer Diagnose der aktuellen Probleme und Herausforderungen startest. Dieser „Challenge“ wird damit zur Grundlage deiner Strategie.

Glossar
Andreas Diehl

Auf C-Level verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung der Datenstrategie. Kümmert sich um die Frage, wie das Unternehmen mit Daten als „das neue Öl“ umgeht.

Glossar
Andreas Diehl

Auf C-Level verantwortlich für die Gestaltung und Umsetzung der Digitalstrategie. In einigen Unternehmen nicht wirklich Teil des Vorstands, sondern „nur“ ranghöchste digitale Führungskraft.

Glossar
Andreas Diehl

IT-Infrastruktur und Daten, die über das Internet verfügbar gemacht werden. Erlaubt einfachen Datenaustausch und flexiblen Zugriff.

Glossar
Andreas Diehl

Teildisziplin des digitalen Marketing, Bereitstellung von relevanten Inhalten (Text, Bild, Video, Grafiken) für seine Zielgruppen. Mit dieser Aufstellung der Buzzwords hältst Du ein Stück Content-Marketing in den Händen.

Glossar
Andreas Diehl

Die Erfahrung des Kunden bei Durchlaufen relevanter Interaktionspunkte mit deinem Unternehmen.

Glossar
Andreas Diehl

Die „Kundenreise“ als Ausdruck aller Schritte des Kunden auf dem Weg zur Erledigung einer Aufgabe (siehe auch Jobs to be Done) / Interaktion mit einem Unternehmen.

Glossar
Andreas Diehl

Visualisierung der Schritte, der Customer Journey bzw. Kundenreise. Als Team-Übung geeignet, um Verständnis für den Kunden zu gewinnen und Potentiale für die Verbesserung der Customer Experience zu identifizieren.

Glossar
Andreas Diehl

Oberbegriff für Kundenansprache und Kundenbindung über digitale Kanäle (Suchmaschinen, Social, E-Mail, App Stores etc.).

Digital Unit
Glossar
Andreas Diehl

Spielart einer Digital-Abteilung, verantwortlich für die digitale Geschäftsentwicklung. Kümmert sich um den Aufbau digitaler Services, Produkte und Geschäftsmodelle.

Digitale Transformation
Glossar
Andreas Diehl

Strukturelle Veränderung der Wirtschaft und Unternehmen im Speziellen. Oft synonym mit Digitalisierung. In meinen Augen setzt digitale Transformation jedoch zusätzlich die agile Transformation und die Arbeit an Innovationen voraus.

Digitalisierung
Glossar
Andreas Diehl

Prozesse, Abläufe und bestehende Geschäftsmodelle werden digitalisiert, d.h. in technische / automatische Prozesse übersetzt. Ein Teilaspekt der digitalen Transformation.

Glossar
Andreas Diehl

Von Beratern überstrapaziertes Wort für schöpferische Zerstörungen, ausgelöst durch Sprunginnovationen oder Prozessmusterwechsel. Bedeutet, dass sich Paradigmen in einem Markt komplett ändern und völlig neue Wertschöpfungen entstehen.

Glossar
Andreas Diehl

Streng genommen ein Spezialfall einer Disruption. Der Begriff wurde vom US Professor Clayton Christensen begründet. Beschreibt den Fall, dass neue Anbieter mit neuen Technologien und vergleichsweise „minderwertigen“ Produkten am unteren Ende des Marktes eintreten, neue Kundengruppen erschließen und dauerhaft etablierte Unternehmen verdrängen.

Glossar
Andreas Diehl

Im DDD richtet sich die Modellierung von Software streng nach fachlichen Anwendungsdomänen. D.h. Fachexperten und Entwickler arbeiten eng zusammen, um eine Domäne zu definieren. Vor allem im Zusammenspiel mit einer Microservice-Architektur (siehe auch Microservices).

Glossar
Andreas Diehl

ERP steht für Enterprise Ressource Planning, ERP Systeme sind die zentrale digitale Drehscheibe im Unternehmen. In einem ERP-System werden betriebskritische Ressourcen und Geschäftsprozesse gemanagt, vom Ankauf, bis zum Verkauf, der Fakturierung und betriebswirtschaftlichen Auswertungen / Controlling.

Glossar
Andreas Diehl

Abkürzung für die digitalen Supermächte Google, Amazon, Meta (Facebook), Apple.

Glossar
Andreas Diehl

Aus der jap. Lean Philosophie, bedeutet „an den Ort des Geschehens“ zu gehen um durch Beobachtung zu lernen. Damit ist sowohl der Ort der Leistungserstellung gemeint, als auch der Ort der Nutzung, also dem Kunden. Kundenzentrierung ist damit nur eine Form des Gemba.

Hackathon
Glossar
Andreas Diehl

Ein Hackathon (HACKen + MarATHON) ist ein Event auf dem Organisationen aller Art für sie relevante Probleme lösen.

Glossar
Andreas Diehl

Ein „kopfloses“ Content Management System. Das heißt, die Verwaltung der Inhalte, also das Contentmanagement ist technisch unabhängig vom Frontend, das Inhalte im Browser ausspielt. Damit bist Du bei der (Weiter)Entwicklung deutlich flexibler.

Glossar
Andreas Diehl

Sammelbegriff, der zum Ausdruck bringt, dass auch Geräte und Maschinen miteinander vernetzt werden und kommunizieren können. Erlaubt vernetzte Wertschöpfungen vor allem in der Produktion und im Betrieb von Anlagen.

Glossar
Andreas Diehl

Ein Intrapreneur oder auch Corporate Entrepreneur ist ein Unternehmer im Unternehmen. Also ein Arbeitnehmer, der im Rahmen einer bestehenden Organisation neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle mit unternehmerischem Mindset entwickelt.

Glossar
Andreas Diehl

Die Zusammenstellung und Verknüpfung der IT Systeme eines Unternehmens. Im schlechten Fall sehr monolithisch, d.h. hohe Rückkopplungseffekte zwischen einzelnen Komponenten. Im Idealfall sehr offen mit API, hohe Unabhängigkeit der Komponenten. Das heißt jede Komponente kann flexibel ausgetauscht werden. Setzt API voraus, erlaubt dann eine Bimodale IT.

Jobs-to-be-done (JTBD)
Glossar
Andreas Diehl

Eine Methode, um Kundenbedürfnisse nach funktionalen, emotionalen und sozialen Faktoren zu differenzieren.

Kano Modell
Glossar
Andreas Diehl

Eine Methode aus dem Qualitätsmanagement, um Kundenbedürfnisse in Basis-, Leistungs- und Performance-Merkmale zu clustern.

Glossar
Andreas Diehl

Digitale Zahlungsmittel, die auf der Blockchain Technologie basieren, z.B. der Bitcoin.

Glossar
Andreas Diehl

Die Fähigkeit von Maschinen selbst zu lernen. Statt fester, vordefinierter Algorithmen, lernen Systeme eigenständig und passen ihr Vorgehen an. Siehe auch AI.

Glossar
Andreas Diehl

Framework für Strategieentwicklung und Innovationsmanagement. Grundlegende Aussage: Unternehmen sollten immer gleichzeitig auf allen drei Ebenen arbeiten: 1. Optimierung, 2. Wachsen am Kern, 3. Erneuerung.

Metcalfe’s Law
Glossar
Andreas Diehl

Metcalfe’s Law trifft eine Aussage über das Kosten-Nutzenverhältnis von Kommunikationssystemen und (sozialen) Netzwerken. Dabei wächst der Nutzen eines Netzwerks proportional zur Anzahl der Verbindungen. Nach Metcalfe’s Law entspricht der Nutzen eines Netzwerks der Teilnehmerzahl im Quadrat. Das heißt, “Nutzen = (Teilnehmer)^2 ”. Dagegen steigen die Kosten nur linear mit jedem Teilnehmer, was dazu führt, dass in jedem Netz ab einer gewissen Größe der Nutzen die Kosten deutlich übersteigt.

Glossar
Andreas Diehl

In einer Microservice-Architektur wird Software im Gegensatz zu einer monolithischen Architektur modular aufgebaut. Das heißt, die Software ist in viele einzelne Einheiten zerlegt, die jeweils in sich geschlossen und unabhängig voneinander funktionieren und über definierte Schnittstellen miteinander in Verbindung stehen. Damit wird Software weniger fehleranfällig und Du kannst mit mehreren Parteien unabhängig daran arbeiten. Allerdings sind Microservices tendenziell mit mehr Wartungsaufwand verbunden.

Glossar
Andreas Diehl

Minimum Viable Product (MVP) bedeutet wörtlich „minimal überlebensfähiges Produkt“. Der MVP ist die erste Iteration eines Produkts, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt und unter Umständen bereits vermarktet wird.

Glossar
Andreas Diehl

Moore’s Law sagt eine Verdopplung der technischen Leistungsfähigkeit alle 12 bis 24 Monate voraus. Damit stellte der Mitgründer von Intel, Gordon Moore, bereits in den 1960er Jahren eine jährliche Verdopplung der Speicherkapazitäten in Aussicht. Vor allem in Verbindung mit einer stetigen Halbierung der Preise für Speichermedien ist das Mooresche Gesetz ein wesentlicher Treiber der digitalen Transformation. Moore’s Law lässt sich auch weit über die Leistungsfähigkeit von Speichermedien beobachten. So verdoppeln sich verfügbares Wissen und Daten in vielen Industrien ebenfalls innerhalb von 12-24 Monaten.

Non-Fungible Token (NFT)
Glossar
Andreas Diehl

Ein Non-Fungible Token (NFT) ist ein Zertifikat, das den Besitz eines digitalen Gutes eindeutig und rechtssicher belegt. Mit einem NFT kannst Du z.B. den Besitz eines digitalen Kunstwerks einwandfrei nachweisen, das Werk vor Fälschung und Vervielfältigung schützen und sein Eigentum transferieren. NFTs werden durch Einsatz der Blockchain-Technologie ermöglicht. Ihren Weg in die breite Öffentlichkeit fanden NTFs mit der gewinnbringenden Versteigerung der ersten Twitter Nachricht oder der ersten SMS.

Oculus Quest
Glossar
Andreas Diehl

Oculus Quest 2 ist das aktuelle VR-Headset von Meta (facebook). Das Nachfolgeprodukt – also eine Pro Version des Oculus Quest – trägt den Namen „Project Cambria“.

Glossar
Andreas Diehl

Parkinson’s Law besagt, dass sich Arbeit genau in dem Maß ausdehnt, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Das heißt, je mehr Zeit, desto mehr Aufgaben tauchen auf einmal auf oder desto länger dauert ihre Bearbeitung. Die Gesetzmäßigkeit geht auf den britischen Historiker Cyril Northcote Parkinson zurück, der 1955 ein gleichnamiges Essay im “Economist” veröffentlichte.

Personas
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Andreas Diehl

Personas beschreiben typische Vertreter einer Zielgruppe, dabei hat jede Persona einen ausgefüllten Steckbrief.

Plattformökonomie
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Andreas Diehl

Plattformökonomie bezeichnet einen Trend im Rahmen der digitalen Transformation. Dabei entstehen digitale Geschäftsmodelle, die Anbieter und Kunden auf einem digitalen Marktplatz zusammenführen, z.B. Handel, Suchmaschinen, Lieferservice, Vermittlungsportale. Dabei gewinnen die Betreiber der Plattformen eine dominierende Markposition und schöpfen mehr Wert ab als die angeschlossenen Anbieter (z.B. AirBnB).

Presence Platform
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Andreas Diehl

Die Software-Entwicklungsumgebung und verschiedene SDKs von Meta (facebook), um Anwendungen für die Quest Brille zu entwickeln.

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Andreas Diehl

Eine Forschungsprojekt bzw. eine smart Brille von Meta (facebook), die das Metaverse zum Leben erwecken soll.

Glossar
Andreas Diehl

Erstellung eines Prototypen, Teil des Design Thinking Prozesses. Während ein MVP bereits echte Funktionalität beinhalten kann, sind Prototypen oft nur eine reine „Fassade“, um Feedback potentieller Nutzer zu erhalten. Mit Prototyping werden Ideen materialisiert und sind damit weniger abstrakt.

Glossar
Andreas Diehl

Der Frühjahrsputz der Softwareentwickler, mit dem Ziel Software-Code zu optimieren bzw. überflüssigen Code zu entsorgen. Sollte in regelmäßigen Intervallen stattfinden, sonst entstehen u.U. technische Schulden.

Retention
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Andreas Diehl

Im digitalen Marketing erfasst die Retention die Wahrscheinlichkeit, dass dein Kunde freiwillig auf dein Produkt / deine Plattform zurückkehrt. Dabei korreliert die Retention positiv mit der Kundenbindung bzw. die die Retention Rate (CRR = Customer Retention Rate) ein Ausdruck für eine erfolgreiche Kundenbindung.

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Andreas Diehl

SCM steht für Supply Chain Management. Damit ist die Optimierung und gezielte Optimierung der gesamten Lieferkette gemeint, vom Einkauf bis zur Distribution an den Endkunden.

SDK
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Andreas Diehl

Ein Software Development Kit (SDK) ist eine Sammlung von Werkzeugen und Bibliotheken, um Anwendungen und Programme für ein bestimmtes Betriebssystem oder eine Plattform zu entwickeln. Zum Beispiel ermöglicht das IOS SDK von Apple die Entwicklung von Apps für das iPhone / iPad.

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Andreas Diehl

Ein Führungsmodell, in dem Führung als Folge einer selbstlosen Haltung bzw. eines Dienens am Mitarbeiter definiert ist. Ein wichtiges Führungskonzept für die digitale und agile Transformation.

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Andreas Diehl

Test für die Bereitstellung einer Leistung oder eines Features. Dabei wird jedoch nur ein Button / ein Call to Action, jedoch nicht die Leistung selber bereitgestellt. Auf Basis der Nutzerzahlen / Klicks, kann dann die Attraktivität der Leistung eingeschätzt werden. Eine sehr elegante Form des digitalen Prototyping.

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Andreas Diehl

Teildisziplin des digitalen Marketing, Werbung über soziale Netzwerke (Facebook, Instagram etc.).

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Andreas Diehl

Spark AR ist eine von Meta (facebook) bereitgestellte Entwicklungsumgebung, um interaktive Augmented Reality Erlebnisse für z.B. Facebook oder Instagram zu entwickeln.

Spike
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Andreas Diehl

Ein Begriff aus der Softwareentwicklung. Bezeichnet einen ersten „Durchstich“ in Bezug auf die Umsetzung einer User oder einer technischen Story. Das Ziel ist es, innerhalb einer definierten Timebox Informationen zu einem zu lösenden Problem zu sammeln und die Komplexität dessen zu verstehen, mit dem Ziel eine bessere Aufwandschätzung zu erreichen und die technische Machbarkeit zu validieren.

 

 

Glossar
Andreas Diehl

Teildisziplin des digitalen Marketing, Werbung in Suchmaschinen (Google 90%, Bing 10%). Während SEA (Search Engine Advertising) für bezahlte Platzierung steht, beschreibt SEO (Search Engine Optimization) die organische Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen. Beide Disziplinen erfordern relevante Inhalte, performante Seiten und gute UX / UI. SEO setzt zudem sehr gutes Content-Marketing voraus.

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Andreas Diehl

Technische Schulden sind das Ergebnis mangelhafter Programmierung und Softwarearchitekturen. Technische Schulden entstehen durch fehlende Wartung (siehe Refactoring), schlechte DL / Mitarbeiter, fehlendes Regelwerk oder den Einsatz falscher Technologien. Technische Schulden wachsen unter diesen Voraussetzungen exponentiell mit dem Alter und der Größe eines Systems. Oft bleibt dann nur noch eine komplette Neuentwicklung des Systems.

Glossar
Andreas Diehl

UX steht für User Experience und zielt auf eine gute Nutzererfahrung in der Interaktion mit einem Produkt. Dagegen ist das UI (User Interface) Design die visuelle und grafische Gestaltung einer Benutzeroberfläche (Web, Mobile). In Kombination und vor allem in Verbindung mit einer guten technischen Umsetzung sind beide Disziplinen die Basis für Benutzerfreundlichkeit, Nützlichkeit und Zweckmäßigkeit eines digitalen Produktes.

Glossar
Andreas Diehl

Darstellung einer virtuellen, computergenerierten Realität. Dagegen bezeichnet Augmented Reality eine Mischung der Realität mit virtuellen Elementen.

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Andreas Diehl

Oder auch VUKA. Akronym für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität als Ausdruck der durch Digitalisierung hervorgerufenen Dynamik.

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Andreas Diehl

Tendenz digitaler Märkte zu Oligopolen, wenige Unternehmen vereinen einen Großteil des Marktes auf sich.

Digital auf auf Ballhöhe

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